Das Leben in unseren Häusern

Haus Magnolie: Wir holen uns den Frühling ins Haus

Ende Januar haben wir den Weihnachtsengel und Co vom Fensterbrett verbannt, die Christbaumkugeln und die andere Dekorationen einsortiert und für das nächste Weihnachtsfest weggeräumt.
Es war an der Zeit das Haus frühlingshaft zu dekorieren und die kalte und graue Jahreszeit hinter uns zu lassen und uns auf die ersten Frühlingsboten zu freuen. „ Wenn das Schneeglöckchen blüht, ist der Winter endlich vorbei.“ (sagt der Volksmund).

An einem Bastelnachmittag wurden die ersten Schneeglöckchen hergestellt und so hatten wir die ersten Frühlingsboten im Haus. Für die Tische im Speisesaal wurden Narzissen gebastelt, die bei jeder Mahlzeit ein Blickfang sind und uns den Frühling deutlich spürbarer werden lassen.
Endlich, es war soweit, die ersten Sonnenstrahlen zeigten sich und die Natur wurde lebendig. Den Frühling mit allen Sinnen genießen hieß es, noch Warm verpackt gingen wir spazieren und genossen die ersten Sonnenstrahlen. Wir horchten den ersten Hummeln beim Rundflug, erfreuten uns am Gesang der Vögel und dem Blühen der ersten Blumen. Die Bewohner/innen sind sich alle einig gewesen, dass es so bleiben könne und die ersten Gedanken kamen auf, die Winterkleidung weit nach hinten im Schrank zu verstauen.

Bei einem weiteren gemeinsamen Spaziergang wurde eine Ast- und Blumenschere mit genommen. Hinter Haus Buche wurden wir fündig und durften an einem wilden Johannisbeerstrauch Äste abschneiden die zum Teil schon geblüht haben. Die Sonne lud zum verweilen ein und unsere Hände wurden immer voller. Mit unserer Ausbeute konnten wir mehrere Sträucher im Haus aufstellen und wieder ein Stück mehr Frühling zu uns holen. Jeder blieb stehen und genoss den Anblick oder musste mal „testen“ ob man den Geruch der Natur wahrnehmen kann.

Kurzerhand wurde der Eingangsbereich mit Primeln, Hornveilchen und Gänsekresse verschönert, besonders die Bewohnerinnen hatten viel Spaß beim Pflanzen und konnten sich über Gartenarbeit und Blumenpflege austauschen. Der Anblick erfreut uns und macht Lust auf mehr, denn nach dem ersehnten Frühling kommt der Sommer, auf den wir uns alle freuen.

Ostervorbereitungen in Ahorn

Nicht nur an unserem Beet voller Frühlingsblumen kann man erkennen das der Frühling kommt, auch die Ostertage nähern sich und überall im Haus sprießt die Deko.
Neben den kleinen Häschen und Küken, fallen vor allem sie selbst gestalteten Dekorationen auf. Bemalte und beklebte Ostereier, Häschengirlanden und bunte Ostersträucher bereiten uns auf die kommenden Tage vor.
Damit der Osterhase nicht verzweifelt nach geeigneten Verstecken suchen muss, haben unsere Bewohner mit Unterstützung der Mitarbeiter kleine Osterkörbchen gestaltet, welche zum Schutz der erwarteten Überraschung mit weichem Moos ausgepolstert wurden.
>br> In den Bastel- und Gesprächsgruppen wird oft gefragt ob denn „unsere Hasen“ vorbeikommen werden um die Eier zu verstecken. Zur Zeit befinden sich diese in ihrem Sommerquartier bei einer Kollegin, aufgrund der Arbeiten an den Balkonen. sobald diese beendet sind werden „unsere Hasen“ in ein neues Außengehege bei uns ziehen.

Wir sind gespannt.
Sascha Schleuer

Haus Eiche: Ein Nachmittag zum Genießen (oder Bergische Kaffeetafel)

Während einer gemütlichen Runde zusammen mit unseren Bewohner*innen entstand im letzten Monat der Wunsch nach einer Bergischen Kaffeetafel.

Der traditionelle Schlemmerschmaus mit „allem dröm und draan“ ist vielen unserer Bewohner*innen in guter Erinnerung geblieben und auch heute noch ein allerseits bekannter Begriff.
Was dabei sein sollte, wurde in unserer Runde gemeinsam beschlossen: frische Waffeln mit Puderzucker, Sahne, Milchreis und dazu heiße Kirschen. Und natürlich brauchten wir Schwarzbrot mit Kottenwurst für eine echte Bergische Kaffeetafel.
An einem Nachmittag im März zog schon früh der Duft von frischgebackenen Waffeln durch unseren Wohnbereich und machte die Küche schnell zu einem gemütlichen Treffpunkt. Mit Hilfe unserer „bergischen Hausfrauen“ wurden die Waffeln weiß gepudert und fachmännisch auf die Teller gestapelt. Süßer Milchreis wurde gekocht, die Kirschen wurden aufgewärmt und angedickt und das Schwarzbrot mit Butter bestrichen und mit Kottenwurst belegt. Zum Abschluss wurde noch eine große Schüssel Sahne geschlagen.

Inmitten der vielen Leckereien entstanden für alle Beteiligten schöne Momente, Erinnerungen wurden geweckt, es wurde viel erzählt und viel gelacht.
Es war ein schöner Nachmittag, den wir bald wiederholen möchten, wenn möglich, bei schönem Wetter auf dem Balkon oder im Garten von Haus Eiche.
Uta Hartmann, Rebekka Meier (Mitarbeiterinnen der Sozialen Betreuung in Haus Eiche)

Haus Buche: Solingen jot lon

Ob Alaaf, Hellau, Kamelle oder Solingen lot jon, die Karnevalsveranstaltungen im Haus Buche waren ein voller Erfolg.
Laut wurde gelacht und gefeiert, so dass wir später erfuhren, noch in der Verwaltung hätte man unsere Lieder und unsere Musik gehört. Jeder der Lust und Freude am Karneval und am Verkleiden hatte, war eingeladen zu einem sehr bunten und fröhlichen Fest. Am Altweiberdonnerstag wurden die Schlipse geschnitten und mit Fruchtbowle, Bier und anderen Köstlichkeiten auf die fünfte Jahreszeit angestoßen.

Viel gab es zum Naschen, auch Dinge, die man sonst nicht so oft bekommt. Chips, Flips und Schaumküsse erfreuten alle süßen Jecken. Ein buntes Programm führte durch die Karnevalsfeiern, lustige Witze und Spiele, ein vorgetragener Sketch, viele Schunkellieder und sogar ein Tanzwettbewerb brachten alle teilnehmenden Bewohner*innen und Mitarbeiterinnen zum Lachen.

Ein besonderes Highlight, war der Ort der Veranstaltungen. Frisch renoviert und zur Nutzung fertig gestellt, konnte der Raum der Begegnung im Haus Buche von den Jecken eingeweiht werden. Wenn das kein Anlass zur Freude ist?!
N. Mainzer

Haus Ahorn

Das „Leben“ und bunte Programm findet auch in Haus Ahorn nicht nur im Speisesaal oder auf den Wohngruppe statt, auch für Menschen die aus gesundheitlichen Gründen das Bett nicht verlassen können bieten wir eine Vielzahl von Angeboten.
Damit im Blickfeld nicht die meiste Zeit die weißen Decken und Wände sind, versuchen wir die Umgebung der Bewohner jahreszeitlich entsprechend zu gestalten.
Aktuell sind an den Betthimmeln, die von unseren Betreuungsassistenten regelmäßig um dekoriert werden, schöne, bunte, selbstgebastelte Schmetterlinge mit glitzerndem Schweif befestigt.

Neben dem Verändern des Blickfeldes versuchen wir auch die „Geruchsknospen“ mit reinen ätherischen Ölen anzusprechen. Diese riechen nicht nur gut, sondern regen auch verschiedenste Körperfunktionen an.
Es gibt Düfte die beruhigen, andere wiederum unterstützen die Konzentration, um diese sicher anwenden zu können haben unsere Kollegen aus der Betreuung extra Fortbildungen besucht.

Ein weiteres besonderes Angebot sind unsere Klangschalen. Es sind verschieden große Klangkörper, die auf leichtes Anschlagen unterschiedliche Töne und Vibrationen abgeben, diese beruhigen und helfen die eigenen Körpergrenzen zu erleben.

Besonders freuen wir uns auf die Balkone die dieses Jahr gebaut werden, sodass unsere Bewohner mitsamt des Bettes auch rausgefahren werden können.
Sascha Schleuer

Haus Magnolie: Ich wünsche mir ein Haus, ein Auto und ein Segelboot 

Wünsche wie Herzens- und Alltagswünsche müssen nicht immer großartig und außergewöhnlich sein. Werden diese erfüllt, wird uns „warm ums Herz“ und wir sind eine für Weile glücklicher und zufriedener.
Aus diesem Grund wurde unser „Wunschbuch“ ins Leben gerufen. Darin werden die Herzens- und Alltagswünsche von unseren Bewohner/innen festgehalten, auch die ‚verrückten‘ Wünsche, z.B. eine Kutschfahrt durch das Bergische Land.
Durch aufmerksames Zuhören in den Gruppenangeboten, Einzelbetreuungen oder in Gesprächen, wird schon mal der eine oder andere Wunsch genannt. Auch Wünsche, die sich augenscheinlich erst einmal nicht so schnell erfüllen lassen.
Wünsche werden in unserem Wunschbuch festgehalten und versucht zu realisieren. So konnte zum Beispiel an einem Wochenende ein Wunsch erfüllt werden: Käsekuchen backen. Die Wochenendaktion „Quark mit Mandarinen“ wurde kurzer Hand geändert bzw. um ein paar Zutaten ergänzt und der Wunsch nach einem selbstgebackenen Käsekuchen wurde mit Erfolg umgesetzt. Lecker.

Darf man Wünsche preisgeben? Soll man sie verraten? Mit welchen Wünschen ist unser Wunschbuch gefüllt? Es sind keine Südseereisen, Diamanten oder Goldbarren, es sind kleinere Wünsche, die den Alltag versüßen und zum Wohlbefinden beitragen.
Es gibt Wünsche wie

  • kleinere Ausflüge: zum Bäcker um die Ecke, auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen
  • zum Abendessen im Biergarten
  • Heringssalat selber machen
  • Erbsensuppe wie bei Muttern
  • frischen, selbstgebackenen Semmel (Stuten) zum Osterfrühstück
  • einen frischen Salat zubereiten
  • Stadtbesuch, Bekleidungseinkauf
  • Operettenmusik u.v.m.

Die nächsten Wünsche sind schon in Bearbeitung, der Heringssalat wird in April gemacht, der Salat ist für Mai geplant und im Mai kommt ein stadtbekannter Pianist und spielt auf dem Klavier Operettenmelodien.
Und sobald das Wetter es wieder zulässt, werden die Ausflüge gestartet, denn Einkaufen und Kuchen essen gehen macht bei schönen Wetter einfach mehr Spaß.
Unser Wunschbuch von Haus Magnolie füllt sich stetig und darüber freuen wir uns.

Haus Eiche: „Darf ich bitten?“ – Die Tanzbar für Menschen mit Demenz in der Cobra

Tanzen weckt bei den meisten Menschen glückliche Erinnerungen an die Jugend, an die große Liebe und an fröhliche Feiern. So empfanden es auch unsere Bewohner*innen bei der Tanzparty in der Cobra. Bei Kaffee und Gebäck wurde gesungen, geschunkelt und getanzt.

Die Tanzbar in der Cobra bringt das Tanzen dorthin zurück, wo es für ältere Menschen hingehört: in den Tanzsaal! Spaß, Freude und Geselligkeit stehen dabei im Vordergrund.
Die Tanzparty am 16. Februar stand unter dem Motto „Karnevalsparty mit den Oldtimers“, einer holländischen Band, die bevorzugt Musik aus den 50er, 60er und 70er Jahren spielt und die Gäste daneben mit bekannten Karnevalsliedern in Stimmung brachte.

Von Walzer über Cha-Cha-Cha, Samba und Foxtrott bis hin zu Swing und Rock ‘n Roll, es waren alle bekannten Tänze dabei. Der Höhepunkt war der Besuche des diesjährigen Solinger Prinzenpaares Danny I. und Jochen I. Einige unserer Bewohner*innen wurden persönlich von ihnen begrüßt und freuten sich über die hübsche ausgefallene Kleidung des Prinzenpaares.
Für die Bewohner*innen von Haus Eiche war es ein gelungener und abwechslungsreicher Nachmittag mit Bewegung, Spaß und viel Freude.

Angelika Zeyn (Mitarbeiterin der Sozialen Betreuung)
Foto von Karsten Engel

Tagespflege: Ach, was wäre das jetzt schön …

… wir schließen die Augen und fangen an von einer steifen Brise im Frühjahr zu träumen. Fast spüren wir schon den Wind, der die wasserdichten Jacken aufbläht und gegen den sich jeder beim Spaziergang stemmen muss, um nicht fortgeweht zu werden.
Nasen und Wangen sind trotz dicker Schals von der Kälte gerötet. Die Seeluft riecht salzig, ist frisch und klar, sie tut uns unwahrscheinlich gut. Das laute gleichmäßige Meeresrauschen wirkt so ausgleichend und beruhigend. Die Wellen rollen hintereinander weg, manchmal überschlagen sie sich auch und wir bekommen die Gischt ins Gesicht gespritzt.
Der Sand knirscht feucht unter den Schuhsohlen und wir entdecken viele außergewöhnliche und verschiedenartige Muscheln. Ob auch Bernstein darunter zu finden ist? Es ist genau das richtige Wetter mit viel Wind, manchmal Regentropfen und immer wieder blitzenden Sonnenstrahlen zwischen den schnell dahinwehenden Wolken.
Voller Vergnügen schauen wir einigen Kindern mit ihren Eltern dabei zu, wie sie Drachen steigen oder auch abstürzen lassen. Während unserer ausgiebigen Strandwanderung bewundern wir auch manche kunstvoll gebauten Sandburgen. Auf unserem Rückweg ändert sich das Wetter und wir dürfen noch ein wunderschönes Abendrot am Himmel über dem Meer genießen.

Nun wird es Zeit, zurück zum Hafen zu gehen, denn auch der schönste Tag geht irgendwann dem Ende entgegen. Dort läuft gerade ein Kutter ein, der Krabben und frisch gefangenen Fisch mitbringt … mmh, welch ein Duft und so ein leckeres Fischbrötchen wäre jetzt genau richtig. Der Geschmack liegt uns direkt auf der Zunge und das Wasser läuft uns schon im Munde zusammen.

Ach, war das jetzt schön …
… denn auch bei einer Phantasiereise kann jeder viel erleben und wir können dabei sogar manches wieder neu erspüren.

Haus Magnolie: Ein Spaziergang durch die Wintererinnerungen

In einer Gruppenstunde, in der wir uns auf eine Fantasiereise begeben haben, sind wir im Anschluss auf das Thema Winter zu sprechen gekommen.
Von Kindheitserinnerungen bis zur heutigen Zeit als älterer Mensch erfolgte ein intensiver Austausch über die Winterjahreszeit. Da wurden Erinnerungen wach, z. B. an das Schlittenfahrten, den Schneemannbauen, aber auch den Gebrauch von früheren Gleitschuhen zum Schlittschuhfahren.
Es wurde sich rege ausgetauscht über Skifahrten, Skigebiete, die kennengelernt wurden.

Wichtiges Thema war selbstverständlich auch das Rodeln im Bergischen Land über Hügel und Täler mit all ihren Tücken, wurde bunt und ausführlich beschrieben. Einige Bewohner erzählten, dass sie als Kinder völlig angstfrei jede Abfahrt sofort „runtergesaust“ sind. Da spielte es auch keine Rolle, dass eine herannahende Pferdekutsche gesichtet wurde. Diese stellte noch keine potentielle Gefahr dar.
Ebenso wurde der Bekleidungsunterschied von früher, sprich “Röcke mit Wollstrümpfen für Mädchen“ und „lange Hosen für Frauen“ für heute, ausführlich besprochen.
Auch, wenn die Mutter früher gesagt hat: ‚Kind, pass auf, du erkältest dich so‘, stellte dies in der Kindheit kein Hindernis für das weitere Treiben im Schnee dar. Die Mutter wusste auf jeden Fall auch bei Erkältungskrankheiten, welche Hausmittelchen eingesetzt werden mussten.

Da der Austausch so rege war und die Gruppe gemütlich zusammensaß, wurde bei warmen Getränken wie Tee und Kakao das eiskalte Thema Winter in ausgelassener Stimmung über Schneeballschlachten, Schneemann-Bauen, Laufen mit Gleitschuhen mit passenden Geschichten, Rätseln, einem kleinen Winterquiz und einer Bewegungsgeschichte mit Schwungtuch weiter vertieft.
Die vielen Erinnerungen, die zutage kamen, weckte zeitgleich weitere: „Weißt Du noch? War es bei Dir genauso? Ach war das eine schöne Zeit.“
In der Erinnerung war das Winterwetter in der Kindheit immer schneereich war. Auf jeden Fall hat es für schöne Stunden gesorgt.
Bei aller Unbeschwertheit, die durch die Erinnerungen an die vergangenen Winter als Kinder geweckt wurden, so sind sich alle einig gewesen, es heute schöner ist, wenn der Winter vorüber ist und sich die ersten Frühlingsboten ankündigen und somit die nächste Jahreszeit vor der Tür steht, denn „gefroren haben wir über den Winter genug“.

Noch immer ist der Winter nicht vorbei.

Haus Buche und deren Bewohner*innen kochen sich die Jahreszeit warm.

Endlich ist es soweit. Viele Bewohner*innen des Seniorenzentrums Bethanien Solingen freuen sich auf den heutigen Tag. Wir schwingen die Kochlöffel, denn wir kochen gemeinsam eine schöne heiße Suppe. Eine Käse-Lauch Suppe soll es heute werden und zum Nachtisch ein süßer Vanillepudding. Die Finger sind gewaschen, die Messer sind gewetzt, das Gemüse ist geputzt.

Viele Bewohner*innen tauschen sich schon während der Vorbereitung untereinander aus wie sie früher in ihrer Kindheit eine gute Suppe mit Mutter zusammen gekocht haben. Dabei kommen viele unterschiedliche, aber auch viele gute Ideen auf den Tisch. Der Großteil der Bewohner*innen erinnert sich daran, wie wertvoll eine solche Suppe früher gewesen ist.
Manch einem läuft bei dem Gedanken schon das Wasser im Munde zusammen. Kurze Zeit später köchelt dann das frisch geschnittene Gemüse in einem großen Topf. Auf der anderen Seite des Tisches geht der Nachtisch in die Vorbereitung. Es zieht ein leckerer und süßer Vanilleduft durch den Raum. Alle können es kaum erwarten. Der Tisch wird hübsch eingedeckt, Servietten werden gefaltet und dem gemeinsamen Essen steht nichts mehr im Wege. Das Besteck klimpert und die Gespräche untereinander verstummen und beschränken sich auf „mmmhh … lecker … köstlich“ Allen Mitwirkenden haben die selbstgekochte Suppe und die süße Nachspeise geschmeckt.
Die Bewohner*innen freuen sich schon auf die nächste Kochaktion und wissen auch schon was sie gerne essen würden. Es soll Pizza geben! Und gekocht wird ab sofort regelmäßig auf allen Wohngruppen.
Jessica Müller

Karneval in Haus Eiche

Bei uns in Haus Eiche wird wie in jedem Jahr Altweiberfastnacht gefeiert. Wir treffen uns dazu im Foyer. Ob geschminkt oder nicht, verkleidet mit und ohne Pappnase, jeder ist dabei, der Lust und Laune am Feiern hat.
Dazu lassen sich die Mitarbeiter immer etwas einfallen. Da kann es sein, dass an diesem Tag Piraten, Clowns, Cowboys und Prinzessinnen in Haus Eiche anzutreffen sind.

Für unsere Männer ist an diesem Tag natürlich Krawattenpflicht.
Bei traditioneller Karnevalsmusik wird ausgelassen getanzt und spätestens bei der Polonaise sind alle dabei. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt Berliner Ballen, Knabbereien und Getränke.

Sehr viel Freude haben die Damen, wenn sie um 11.11 Uhr den Herren die Krawatte abschneiden dürfen. Ein ganz besonderes Highlight ist es, wenn die Krawatte des Chefs daran glauben muss.
Am darauffolgenden Montag schaut sich der ein oder andere noch gerne einen Rosenmontagszug an und lässt damit die närrische Zeit so langsam ausklingen.

In diesem Sinne
Solig lot jonn, Alaaf und Helau!

Elke Eversberg (Mitarbeiterin der Sozialen Betreuung)

Haus Ahorn: Neujahrsempfang

Es ist schon eine Tradition geworden, unser Neujahrsempfang mit Brunch für unsere Angehörigen in Haus Ahorn.
Am Samstag, den 7. Januar bauten wir unseren Speisesaal um, damit wir Platz für unsere 50 angemeldeten Angehörigen hatten, dazu kam ein Team von 14 Mitarbeitern aus unserem Haus.
Nach einer kurze Ansprache und Vorstellung der Mitarbeiter stießen wir erst mal mit Sekt auf das neue vor uns liegende Jahr an. Dabei kommt natürlich der Wunsch auf, dass wir die Höhen und Tiefen, die das Jahr bringen wird gemeinsam meistern.

Es ist uns wichtig, in einem guten Kontakt mit unseren Angehörigen zu stehen, und daher ist diese Art der Begegnung immer sehr schön. Die Küche in Bethanien sorgte für viel Auswahl auf unserem Buffet und jeder konnte sich dort nach Herzenslust stärken. Dabei liefen gute Gespräche an den einzelnen Tischen.

So geht Haus Ahorn ins neue Jahr und freut sich auf viele gute Begegnungen im Haus oder im Parkgelände. Freuen können sich unsere Angehörigen schon auf unser gemeinsames Grillen im Sommer.

In dem Sinne mit einem Spruch von Novalis, der auch in der kurzen Rede ein Leitfaden war:
„Begrüße das neue Jahr vertrauensvoll und ohne Vorurteile, dann hast du es schon halb zum Freunde gewonnen.“
Ulla Rappen

Haus Buche: Fit mit Schwung und Gesang

Im Januar ist es wieder soweit. Fast jeder hat seine persönlichen Vorsätze für das neue Jahr. Was können wir alles besser machen? Sich mehr bewegen, gesünder essen, mehr frische Luft und, und, und. Einfallen kann uns da ganz viel. Ob jung oder alt, fit sein und fit bleiben ist ein Anliegen, das sicherlich jeder von uns hat. Und so möchten wir natürlich unsere Bewohner*innen auch gern bei der Umsetzung aller guten Vorsätze unterstützen.

Egal ob noch zu Fuß, am Rollator oder im Rollstuhl, sich bewegen, ein wenig Sport machen, dass ist immer möglich. Und so geht’s los im Haus Buche, ganz unter dem Motto: Man ist nur so alt wie man sich fühlt! Bewegungsangebote finden hier regelmäßig statt. Mit rollenden und fliegenden Bällen, im Takt bekannter Volkslieder, mit Schwungtuch oder Tüchern, sich gemeinsam bewegen macht allen Spaß.

Nicht nur die Stärkung und Erhaltung unserer körperlichen Fähigkeiten spielt hier eine Rolle. Auch der Spaßfaktor macht es, dass die Bewegungsangebote von unseren Senioren*innen immer gut besucht werden. Denn wie könnte ein Vormittag schöner und schneller vergehen, als in einer Gemeinschaft mit viel Spaß, Musik und Bewegung.

Und diejenigen Bewohner*innen, die vom Sport nicht genug bekommen können, die können außerdem noch die Angebote in anderen Häusern nutzen. Denn auch dort trifft man sich regelmäßig, um sich gemeinsam zu bewegen. Also, bleiben Sie fit.

Nicola Mainzer

Haus Magnolie: SILVESTER UND PROSIT NEUJAHR

2016
Der letzte Nachmittag des vergangenen Jahres wurde in fröhlicher Runde mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken und einem Jahresrückblick anhand einer Diashow gestaltet.
Gestärkt mit Kaffee, Berliner Ballen, Eierlikör und Salzgebäck wurde die Diashow mit großem Interesse gestartet. Es wurden Bilder gezeigt von

  • den regelmäßig stattfindenden Clownvisiten,
  • einer Schlagerparade am „Altweibertag“,
  • der Färbeaktionen der Ostereier während der Osterwoche,
  • der Schönheitswoche, in der unsere Bewohner verwöhnt wurden mit Handmassagen, Frisuren, Nagelpflege
  • sommerliche Veranstaltungen im Garten wie z. B. das Grillfest,
  • dem Ausflug nach Haus Rüdenstein,
  • dem Ausflug zum Thomashof in Burscheid während der Bauernhofwoche,
  • der Aktionswoche Solingen, in der unser Haus in den Solinger Farben gestaltet war, Messer ausgestellt wurden
  • dem Angehörigenbrunch
  • sowie Koch- und Backaktionen gezeigt.

Aber auch Bilder des normalen alltäglichen Lebens wurden präsentiert, was sofort für einen regen Austausch und Fröhlichkeit unter den Bewohner/innen sorgte.

Zusammenfassend war für erkennbar, dass die Bewohner/innen durch das Betrachten der Bilder und Erzählen gerne und zufrieden auf das vergangene Jahr zurückgeblickt haben.
Den letzten Abend des Jahres haben wir bei einem gemeinsamen Abendessen an Familientischen in gemütlicher Atmosphäre genossen. Anschließend nutzten viele das Angebot ein Glas Sekt, auf Wunsch auch mit Orangensaft, mit den Wünschen für einen „ guten Rutsch und gesunden Start ins neue Jahr“ ausklingen lassen.

Zusätzlich gab es für unsere Nachtschwärmer im Haus wurde von der Nachtschicht ein Glas Sekt und das Betrachten des Feuerwerks angeboten, was von einigen Bewohner/innen gerne angenommen wurde. Ein Bewohner hatte sogar als Überraschung „Käsepieker“ gemacht, was als kleiner Mitternachtssnack gereicht wurde.
Und ja, eins steht fest, 2017 werden wir genauso froh gestimmt unsere gemeinsamen Ausflüge und Aktionen planen und anpacken.

2017
Der erste Tag im neuen Jahr begann mit einem gemütlichen Frühstück.
Es wurde jede/r mit einer — vorher in gemeinsamer Nachmittagsaktion gebastelten — Neujahrskarte begrüßt.
Die dort aufgeführten guten Wünsche wurden von den Bewohnern selbst zusammengetragen und fast jede Karte wies einen anderen Wunsch auf.

So entstand schnell eine fröhliche Stimmung durch das „Vergleichen und Vorlesen“ der unterschiedlichsten Wünsche. Mit einem gemütlichen Kaffeetrinken und Erzählen auch über die vergangene Weihnachtszeit sowie vorgelesener Neujahrsgedichte (besinnlich und lustig) starteten wir gemeinsam mit den Bewohner/innen gut gerüstet ins neue Jahr.

Nicole Odenhoven und Christa Simon

Haus Eiche:Silvester

In Haus Eiche wurde Silvester mit Hilfe von vielen Angehörigen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen mit einem schönen bunten und sportlichen Abend gefeiert. Die Bewohner*innen wurden dazu ins Foyer eingeladen. Es wurde immer voller und voller, alle Plätze waren bereits besetzt, aber es kamen immer noch mehr Bewohner*innen und Angehörige. Jede Lücke wurde gefüllt.
Der Abend begann sportlich mit einer Runde Fußball und Bewegungsspielen. Mit bunten Bällen wurde auf Eimer gezielt und es waren viele „Ahs“ und „Ohs“ hören. „Schade, knapp vorbei!“ Die bunten Bälle tanzten durch den Raum und zur passenden Tanzmusik tanzten schließlich auch die Bewohner*innen. Mit denjenigen, die nicht mehr auf der Tanzfläche tanzen konnten, wurde geschunkelt und die Freude darüber zeigte sich in ihren Gesichtern. Ein Bewohner spielte Akkordeon und alle sangen die Lieder mit.
Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt. Es gab Silvesterbowle und dazu wurden Chips geknabbert. Bunte Hütchen, Tischraketen und eine bunte Fontäne auf der Terrasse brachten die richtige Silvesterstimmung und verschönerten den Abend.
Als den Bewohner*innen die Augen schwer wurden, wurde noch einmal mit einem „Prost Neujahr, alles Gute!“ angestoßen und sie gingen müde, aber zufrieden schlafen.
Dorothea Cornelsen (Mitarbeiterin der Sozialen Betreuung)

Haus Ahorn: Adventszeit

Wir blicken auf eine schöne Adventszeit zurück in Haus Ahorn. An vielen Tagen war das Haus erfüllt von Plätzchenduft, und an kalten Tagen wärmten sich unsere Bewohner*innen an leckerem Punsch. Es wurde gebacken und gebastelt, gesungen und musiziert. Kurz vor Weihnachten machten wir sogar noch einen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt nach Leverkusen. Neben Glühwein und Reibekuchen konnten auch Weihnachtsgeschenke für die Angehörigen besorgt werden.

Mit vielen kleinen und größeren Höhepunkten war die Adventszeit eigentlich so wie zuhause. Darüber sprachen wir auch an den Feiertagen, dass Heimat da ist, wo man sich zuhause fühlt. Somit hoffen wir, dass wir unseren Bewohner*innen in diesen Tagen ihr eigentliches zuhause ein wenig ersetzen konnten.
Der Höhepunkt war der Heiligabend, denn dort war Bescherung unter unserem Tannenbaum im Speisesaal. Unsere Bewohner*innen konnten es gar nicht abwarten, die Päckchen zu öffnen. Auch am 1. Weihnachtstag gab es ein gemütliches Beisammensein am Tannenbaum.

Nun freuen wir uns auf ein gemeinsames neues Jahr hier in Haus Ahorn in 2017 und wir werden immer mal wieder an dieser Stelle berichten.

Haus Buche: Alle Jahre wieder,

bereiteten sich die Mitarbeiter*innen aus den verschiedenen Häusern mit viel Engagement und Freude auf die Weihnachtszeit mit den Bewohner*innen vor. Es wurden gemeinsam Weihnachtsplätzchen gebacken, die Weihnachtsbäume wurden aufgestellt und geschmückt, es gab große Adventsfeiern für die Bewohner*innen auf den Wohnbereichen mit Musik, Gesang und köstlichem Essen und vieles, vieles mehr.
Was an Weihnachten nicht fehlen durfte, ist natürlich die Bescherung. Und damit niemand leer ausging, waren die Mitarbeiter*innen der Pflege emsig einkaufen. Mit viel Liebe und Gedanken wurde überlegt und ausgewählt, wer von unseren Senioren*innen sich über welches Geschenk freuen würde. Auch das Betreuungsteam im Haus war nicht untätig. Noch spät am Abend hat man sich getroffen und gemeinsam für die Bewohner*innen an den Weihnachtsüberraschungen gearbeitet.
Lustig war es, für alle Bewohner*innen im Haus einen Lebkuchenmann zu backen, und der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Das Gebäck hat nicht nur lecker geschmeckt, es sah auch wirklich hübsch und lustig aus, und hat fast allen unseren Senioren*innen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und ist das nicht das schönste Weihnachtsgeschenk für uns alle, sich gegenseitig Freude zu schenken?!
In diesem Sinne wünschen Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen aus Haus Buche allen ein frohes neues Jahr.
N. Mainzer

Adventsvorbereitungen in Haus Magnolie

Im regen Austausch mit den Bewohner/innen wurde schnell geklärt, was für sie zu einer besinnlichen und gemütlichen Adventszeit gehört:
Unter Berücksichtigung der Bewohnerwünsche wurden 11 kg (!!!) Plätzchenteig zu Spritzgebäck, Berliner Brot, Vanillekipferln und Mürbeplätzchen verarbeitet. Selbstgebackenes, so der einstimmige Tenor der Bewohner/innen, darf beim Kaffeetrinken in der Adventszeit nicht fehlen.

Im Vorfeld wurden die Mitarbeitenden und Angehörigen gebeten, Plätzchendosen an unser Haus auszuleihen…. UND wirklich jede Dose wurde dann auch bis oben hin gefüllt. Jeden Tag wurde eine Dose mit Gebäck bereitgestellt, so dass sich jede/r im Vorbeigehen bedienen konnte. Es hat allen geschmeckt. Denn nur so ist es zu erklären, dass trotz der Mengen die Vorräte in der zweiten Adventswoche schon fast alle aufgegessen waren.
Das Haus wurde Ende November mit Tannengrün und Weihnachtsdekoration geschmückt. Eine gebastelte Adventsstadt aus Weckgläsern verziert die Fensterbank im Speisesaal und wird zum Abend hin durch elektrische Lichter erleuchtet. Ein Adventskalender mit „Adventchen“ (kleinen Präsenten) für alle Bewohner wurde dekorativ auf gehangen und jeder/r freut sich schon auf den Tag, an dem sie endlich ein Päckchen öffnen dürfen.
Wie im letzten Jahr war ein Höhepunkt das gemeinsame Schmücken des Weihnachtsbaumes und schnell wurde man sich auch über die Gestaltung einig: Lichterketten, rote Kugeln, und Strohsterne Goldendes Stanniollametta wurde abgelehnt. Der Duft und die Lichter des Baumes verströmen Vorfreude auf Weihnachten.

Auch ein Mistelzweig dufte in diesem Jahr nicht fehlen, er wurde kurzerhand in einen Kronleuchter gehangen. Dieser lädt automatisch zum Verweilen ein und wer weiß, vielleicht wurden ein oder mehrere Küsschen schon darunter vergeben… Der Spaß und die Gesellschaft bei den Vorbereitungen standen im Vordergrund, in ausgelassener Stimmung wurde dabei von Früher berichtet, Erinnerungen ausgetauscht und Weihnachtsgedichte aus der Kindheit vorgetragen.

Wir haben gebacken, geschmückt und gebastelt, die Ergebnisse sind ein voller Erfolg und begleiten uns durch die besinnliche Adventszeit, für das leibliche Wohl wurde mit heißem Kakao, Karamelllikör, Tee mit Honig, Plätzchen und Schokolade gesorgt. An einem Morgen war eine Gruppe Kinder aus der Kindertagesstätte Börkhauser Feld zu Besuch, die inbrünstig den Bewohner/innen Adventslieder vorgesungen haben.
Gut vorbereitet und stressfrei sind wir in die Weihnachtszeit gestartet und haben auch noch ein paar schöne Angebote vor uns, wie der Weihnachtsbrunch mit den Angehörigen, ein Weihnachtsmusical mit der Grundschule Aufderhöhe in der Kapelle, der Bewohnerweihnachtsgottesdienst, ein Besuch des Newa Ensembles aus St. Petersburg und natürlich der Heilige Abend mit der Bescherung.
Nicole Odenhoven

Haus Eiche: Plätzchen-Backaktion

Wie schon in den vergangenen Jahren trafen sich auch in diesem Jahr an einem Samstag Ende November die Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeitenden von Haus Eiche zur gemeinsamen Weihnachtsbäckerei. Der Teig wurde fertig aus der Küche geliefert, so dass wir gleich loslegen konnten. Da wurden Sterne, Herzen, Tannen und Engel ausgestochen und nach dem Backen mit buntem Zuckerzeug verziert, von Hand wurden Vanillekipferl geformt und die Kurbel für das Spritzgebäck gedreht. Kaum waren die ersten Plätzchen im Backofen, da duftete es schon im ganzen Haus wunderbar appetitlich.
Nachdem der ganze Teig verarbeitet worden war und in den Küchen wieder Ordnung herrschte, trafen sich alle Beteiligten im Foyer, um die Ergebnisse der Backaktion in gemütlicher Runde bei einer Tasse heißen Punsch zu probieren.
Heidel Uzozie

Haus Buche: Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Mit riesigen Schritten geht es auf die Advents- und Weihnachtszeit zu. Die Ankündigungen für den diesjährigen Bethanien Weihnachtsmarkt am 3. und 4. Dezember sind bereits ausgehängt, und auch auf die gemütlichen Weihnachtsfeiern für die Bewohner*innen freuen sich schon alle im Haus Buche. Natürlich soll auch die Stimmung vorweihnachtlich gemütlich sein.
Hierzu möchte jedermann gern beitragen, und so ist viel los in der Vorweihnachtszeit. Das Betreuungsteam hat sich eine Menge Weihnachtsangebote ausgedacht, und jeder der möchte packt tatkräftig mit an. Es werden Plätzchen gebacken, Sterne gebastelt und Adventskränze gesteckt.
Natürlich alles gemeinsam mit den Bewohner*innen und einer riesigen Menge Spaß. Wer hier in gemütlicher Runde zusammen sitzt, sich an vergangene Weihnachtsfeste erinnert, miteinander erzählt und singt und sich an den Weihnachtsvorbereitungen beteiligt, vergisst das nasse und kalte Wetter draußen.

Drinnen in Haus Buche ist die Weihnachtsstimmung bereits eingezogen. Der 1. Advent kann kommen, die ersten Kerzen können brennen, denn wir sind gut vorbereitet.

Haus Ahorn: Dem bergischen Amazonas ganz nah

Et es November. Lur ens, wat hie passiert es, in Haus Ahorn!
Ab und an gibt es in Haus Ahorn unterschiedliche Themenwochen. Was liegt hier in Solingen näher, als „Bergische Wochen“ in Angriff zu nehmen.
So starteten wir mit einem Ausflug zur Müngstener Brücke, konnten bei gutem Wetter den sogenannten bergischen Amazonas (die Wupper) bewundern und sogar mit einigen Bewohner*innen von der Solinger Seite auf die Remscheider Seite mit der Schwebefähre übersetzten. Im Haus Müngsten kehrten wir dann ein, um uns auszuruhen und zu stärken.
Hintergrundwissen bekamen wir dann bei einem gemütlichen Filmnachmittag bei dem Film von dem renommierten Tier- und Naturfilmer Sigurd Tesche über die Wupper, dessen Tiere und Pflanzen.

Viele Erinnerungen wurden im Waschhaus Weegerhof geweckt. Es wurde uns gezeigt, wie in vergangenen Zeiten Wäsche gewaschen, getrocknet und gebügelt wurde. Um diese Arbeitsschritte zu bewältigen, wurde fast eine ganze Woche benötigt. Das Waschhaus war in der Spar-und Bauverein Siedlung Weegerhof ein beliebter Treffpunkt zum Austausch. Noch heute besteht die Möglichkeit, dort Wäsche zu waschen- allerdings in modernen Maschinen.

Wieder der Wupper ganz nahe, kamen wir bei dem Ausflug nach Rüden. Der Legende nach war Robert von Berg, ein Jungherzog aus dem Herzogtum Berg, zur Weihnachtszeit 1424 auf der Jagd nach einem Hirsch. Im unwegigen Schnee stürzte der Reiter an einem Abgrund im Bereich Wupperhof von seinem Pferd und verletzte sich. Sein Begleiter, der Rüde, eilte der Jagdgesellschaft nach, die sich schon auf dem Rückweg nach Schloss Burg befand. Diese folgte dem aufgeregten Bellen des herrenlosen Hundes, so dass der junge Herzog gerettet werden konnte. Darauf hin, ließ der Herzog seinem Hund ein Denkmal errichten, das bis heute noch gut erhalten ist.

Abschluss der Bergischen Woche, war die Bergische Kaffeetafel, die im großen Speisesaal des Hauses stattfand. Hier gab es viele klassische, bergische Leckereien. Besonders begehrt waren die selbst gemachten Waffeln mit Milchreis und Kirschen. Frischer Semmel, mit oder ohne Mandeln oder Rosinen, Schwarzbrot und mehr. Neben verschiedenen süßen Brotaufstrichen wie Honig und Zuckerrübensirup wurden auch Wurst und Käsespezialitäten angeboten. Dazu wurde Butter, Zucker und Zimt gereicht.

Mit großen Vergnügen wurde das Bergische Heimatlied eingestimmt und selbst die nicht „Einheimischen“ fühlten sich dem Bergischen Land, Solingen, in diesem Moment, verbunden.

Miriam Winkler, Fachkraft Soziale Betreuung Haus Ahorn

Haus Magnolie: Brunch für Angehörige

Am Samstag, den 5. November fand im Haus Magnolie der jährlich Brunch für Angehörige statt, dieses Mal zum Thema: Patientenverfügung, sowie Vorsorgevollmacht und Generalvollmacht.
Während eines ausgiebigen Brunchs, bestand erst einmal die Gelegenheit andere Angehörige kennenzulernen und sich auszutauschen.

Eine Referentin des Palliativen Hospiz Solingen e.V. PHoS war für das Thema eingeladen. Diese stellte in entspannter Atmosphäre anhand eines Beispiels eine Patientenverfügung vor, ging auf Fragen ein.
Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen. (Wikipedia)

Eine Patientenverfügung (Vordruck) hatte die Referentin von PHoS für jeden Anwesenden mitgebracht. Aufgrund des regen Austausches unter den Angehörigen, wurde dies zum Schwerpunkt des Referates gemacht.
Was kann ich in einer Patientenverfügung alles festlegen? Werden meine schriftlich geäußerten Wünsche berücksichtigt? Muss sich der Arzt/ die Ärztin daran halten? Dies waren nur ein paar, der vielen wichtigen Fragen, die die Anwesenden beschäftigten.
Es erscheint sehr sinnvoll, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, damit im eintretenden Bedarfsfall u.a. der Entscheidungsdruck ein Stück weit von den Angehörigen genommen wird.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass hierdurch in der ohnehin schweren Zeit, allen Beteiligten eine große Last von den Schultern genommen wird.
In der Vorsorgevollmacht wird schriftlich festgelegt, dass eine andere Person im Falle der Entscheidungsunfähigkeit bevollmächtigt wird. Hier kann u.a. festgelegt werden, dass behandelnde Ärzte Auskünfte über den Allgemeinzustand geben dürfen, dies ist z.B. auch beim Ehepartner notwendig.
Die Generalvollmacht ist sofort gültig, ohne dass dafür ein bestimmtes Ereignis vorliegen muss wie z. B. die Entscheidungsunfähigkeit.

Am Ende des Vormittags konnten sich alle Anwesenden nur noch herzlich bei der Dozentin für die Anregungen bedanken! Wenn auch Sie sich intensiver mit dieser Thematik beschäftigen möchten, gibt es neben PHoS, Gotenstr.1 in 42653 Solingen öffentliche Einrichtungen, die Ihnen weiterhelfen können:
Stadt Solingen: www.stadt.solingen.de
und
Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz: www.bmjv.de

Haus Eiche: Laternen und Weckmänner

Anlässlich von Sankt Martin bastelten Uta und ich mit den Bewohner*innen der Wohngruppe Abendsonne bunte Laternen. Dafür beklebten wir gemeinsam Luftballons mit Transparentpapier, erst quadratische Stücke aus bunten Farben und zur Verzierung bunte Sterne. Der Kleister an den Händen klebte mehr als nur die Papiere an den Luftballon und es wurde viel gelacht. Einige Tage später konnten wir die Luftballons aus den Laternen lösen. Die ungleichen Ränder wurden abgeschnitten und zwei kleine Löcher in den Rand gebohrt, damit die Laternen mit Draht aufgehängt werden konnten.
Während Uta mit einigen Bewohner*innen den Wohnraum mit unseren Laternen dekorierte, backten eine andere Bewohnerin und ich kleine Weckmänner aus Quark-Öl-Teig. Die Rosinen, die wir als Augen auf die kleinen Männchen legten, wirkten viel zu groß auf den kleinen Köpfen, aber das hat uns nicht gestört! Während sie im Ofen herrlich braun gebacken wurden, kamen immer wieder Kollegen*innen und Bewohner*innen in die Küche und schnupperten den süßen Duft. Anschließend wurden unsere Weckmänner mit süßem Zuckerguss bestrichen.

Als der Wohnraum dekoriert und die Weckmänner abgekühlt waren, setzten wir uns gemeinsam an den großen Tisch im Wohnraum und probierten die süßen Teigmännchen. Sie waren köstlich! Zwischendurch sangen wir Martinslieder, wie „Ich geh mit meiner Laterne“ und „Sankt Martin“. Viele Strophen konnten wir auswendig, an die anderen haben wir uns mit Liedertexten erinnert.

Abschließend erzählte Uta uns die Geschichte des heiligen Martin, der, nachdem er seinen Mantel mit einem armen Bettler teilte, fortan nur noch für die Kirche arbeiten wollte. Und deswegen feiern wir auch heute noch das Fest des Sankt Martin.

Rebekka Meier und Uta Hartmann (Mitarbeiterinnen der Sozialen Betreuung)

Haus Buche: Tierischer Besuch

Am Morgen des 18.10. steht der Aufzug in Haus Buche nicht mehr still. Viele Bewohner*innen fahren ins Erdgeschoss, um dann in Begleitung hinaus zugehen.
Der Grund steht grasend auf der Wiese neben dem Park Cafe. Es ist ein Alpaka und heißt „Sky“.

In der Sonne sitzend kann jeder der möchte einmal ertasten wie sich das dichte Fell des Alpakas, welches äußerlich einem Lama ähnelt, anfühlt. Einige, mit Tieren sehr vertraute Bewohner*innen, sind mutig und füttern Sky mit Möhren oder mit Blättern. Er scheint die Wiese vor dem Seniorenheim als seine „erobert“ zu haben, denn am liebsten würde er sich dort hinlegen und es sich gemütlich machen. Wie die Bewohner*innen aus Haus Buche, die die Sonnenstrahlen an diesem sonnigen Herbsttag genießen und den Alpaka aus nächster Nähe beobachten. Wie es sich in dieser für ihn neuen Situation verhält? Sehr aufmerksam wirkt es, wenn es den Kopf und den langen Hals hebt und sich umschaut und die Senioren begrüßt.

Die Mittagszeit naht und „Sky“ scheint wieder zurück zu seiner Herde, nachhause nach Hohenscheidt, zu wollen. Und auch die Senior*innen des Hauses werden zurück auf ihre Wohnbereiche begleitet. Denn schon bald steht das Mittagessen auf dem Tisch. Und während des Essens gibt es heute bestimmt eine Menge zu erzählen.

Jenifer Schorn

Tagespflege Bethanien in Solingen: Eine Festwoche zum 5. Geburtstag

Das Diakonische Werk Bethanien besteht seit über 120 Jahren, aber unsere Tagespflege gibt es erst (oder auch schon) seit 5 Jahren. Diesen Geburtstag haben wir zum Anlass genommen, eine Festwoche zu gestalten.
Eine ganze Woche, damit auch alle unsere Gäste ausgiebig mitfeiern konnten, denn manche besuchen uns wöchentlich nur an einem Tag, andere dagegen an mehreren.

Nun, wie landläufig bekannt ist: „Wer feiern will, muß vorbereiten!“ Das haben wir mit vereinten Kräften und viel Freude getan. Es gab diverse leckere Kuchen und als Besonderheit frische Obstbowlen … und die schmecken auch alkohofrei!

Fazit: So eine Festwoche ist etwas sehr Feines und vielleicht feiern wir den TP-Geburtstag jetzt auch jährlich!

Ricarda Hanke

Haus Magnolie: Aktionswoche „Bauernhof“

Am 26.09. fiel bei uns im Haus Magnolie der Startschuss für unsere Aktionswoche zum Thema: Bauernhof. Die Flure und Aufenthaltsbereiche von Haus Magnolie wurden im Vorfeld liebevoll dekoriert, so dass viel Vorfreude und Spannung bei den Bewohner*innen entstand. Die Woche startete mit einem gemeinsamen, deftigen Bauernfrühstück bestehend aus Bratkartoffeln und Rührei. Die Kochdüfte lockten erstaunlich schnell alle Bewohner*innen in den Speisesaal.

An jedem Tag gab es sowohl vormittags als auch nachmittags Angebote zum Thema. Durch „Bauernhof Bingo“, Gedächtnisspiele, Bildmaterial wie „Urlaub auf dem Bauernhof“ „Bauernhof heute und früher“ und dem Dekorationsmaterial wie einer Sense, viel Obst und Gemüse, Einweckgläser, Buttermaschine, Schafswolle, Federn u.v.m. gab es viel Gesprächsstoff und Austausch.

Es stellte sich heraus, dass viele Bewohner*innen in der Landwirtschaft aufgewachsen sind. Zudem haben viele selber für den täglichen Bedarf Gemüse gepflanzt und geerntet und/oder Kleinvieh gehalten. Die meisten haben eingekocht und auch die Tiermaterialien weiterverwertet z.B.: Wolle gesponnen oder Federn für Bettwäsche genutzt.

Der Höhepunkt der Woche war der gemeinsame Ausflug zum Thomashof in Burscheid. Dort wurde erst einmal gemeinsam Kaffee getrunken und dann ging es daran mit Rollstuhl und Rollator das Gelände zu erkunden. Schnell wurde der Kuhstall erobert, der Hofladen besichtigt und auch die Kaninchen, Schafe und Ziegen besucht. Zwei Ziegen, liefen frei auf dem Gelände, ließen sich streicheln und füttern. Wenn Engel reisen gibt es gutes Wetter und so saßen wir bis zur Abfahrt draußen und genossen die atemberaubende Landschaft des Bergischen Landes.

Die Woche endete am Freitag mit einem deftigen „Bauernmittagsessen“. Am Vortag wurde Kartoffelsalat selbst zubereitet, dazu gab es Bockwürste oder alternativ Weißwurst und Brezel. Die Dekoration der Bauernwoche passte noch hervorragend in die Erntedankzeit. Und aus dem „Dekorationsgemüse“ wurde noch für alle ein leckerer Gemüseeintopf gekocht. Viele fleißige Hände haben geholfen das Gemüse zu verarbeiten. Den Herbst haben wir dann gemäß der Bauernregel: „Hast du Gemüse und Wurst genug, ist das für den Herbst sehr klug“ genau richtig eingeläutet.
Nicole Odenhoven

Fachtagung pflegen: Demenz in Solingen – Anmeldefrist verlängert

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Fachtagung „Neugierig bleiben! Wissen und Impulse für die Praxis in der Pflege von Demenzerkrankten“ gibt es noch wenige Plätze. Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme bis zum 31. Oktober!

Die Tagung findet am 24. November in den Räumen der Diakonie Bethanien in Solingen statt.

Informationen und Anmeldung online unter www.pflegen-demenz.de/tagung oder über das Bildungszentrum Bethanien.

Haus Eiche: Rosen und Lavendel

In unserer Wohngruppe Himmelszelt hatten wir kurzerhand entschieden, die Monate August und September zu Rosen- und Lavendelmonaten zu machen. Viele Aktionen haben wir in dieser Zeit unter das Motto „Rose und Lavendel“ gestellt.

Unter anderem wurden verschiedene Rosen- und Lavendelmotive nach farblichen Vorlieben bemalt und danach ausgeschnitten. Einige Bewohnerinnen haben dabei ihre persönliche Rose gestaltet. Selbstverständlich bekamen unsere „Neuzüchtungen“ auch Namen. Die Damen haben den Rosen ihren eigenen Vornamen gegeben.

Das Ergebnis konnte eine ganze Weile in unserer Vitrine vor Haus Eiche bewundert werden.

Verena Enzenauer,
Mitarbeiterin soziale Betreuung Haus Eiche

Haus Buche: Ein Einzug mit Haustier

Herr Dieter Wendler (71) bewohnt seit Februar 2016 ein Zimmer in Haus Buche im Wohnbereich 1. Er ist mit seiner Hündin „Nicki“ eingezogen, 3x täglich kommt eine seiner Töchter ins Haus und geht mit Hündin Nicki spazieren. Ohne seine Hündin wäre ein Einzug ins Seniorenheim für Herrn Wendler nicht infrage gekommen. „Nicki ist für mich wie ein Kind, sie ist mein Lebensinhalt“. sagt er.


Herr Wendler hat eine große Familie und seine Kinder und Enkelkinder kommen ihn regelmäßig besuchen. Darüber ist er sehr froh. Er fühlt sich hier in Haus Buche sehr gut aufgehoben und gut betreut. Herrchen und Hündin haben sich hier sehr schnell eingelebt.
Herr Wendler geht gerne mit seiner Hündin Nicki im Park spazieren, sieht gerne fern und besucht die Beschäftigungsangebote im Haus.

Für die Zukunft wünscht sich Herr Wendler, dass der Kontakt zu seinen Kindern so bleibt wie er jetzt ist und dass seine Hündin „Nicki“ sein Leben noch lange begleitet.

Susanne Gehrmann, Soziale Betreuung

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