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Seniorenzentrum Solingen

Das Leben in unseren Häusern | Impressionen

Haus Ahorn: Einweihung der Balkone

Am 21.3. war es endlich soweit. Wir konnten nach langem Warten und nervenraubender Bauarbeiten tatsächlich unsere neuen Balkone einweihen.

Leider hieß der Frühlingsanfang dieses Jahr nur auf dem Papier so, so dass wir bei 3°C unter Wolldecken aber doch bei etwas Sonnenschein auf den schön geschmückten Balkonen saßen. Mit einem Gläschen Sekt in der Hand und kleinen Leckereien wie Blätterteigtäschchen und Kuchenhäppchen versorgt, ließ es sich trotz der kalten Temperaturen eine Weile draußen aushalten. Unsere Einrichtungsleitung Fr. Uphoff hielt eine Eröffnungsrede und nach dem Umtrunk spielte uns der Posaunenchor noch ein paar Ständchen.

Nun freuen wir uns auf etwas wärmeres Wetter um die Balkone wirklich einzuweihen und die Zeit draußen zu genießen. Auch die Hasen werden dann auf der unteren Terrasse  wieder ein neues zuhause finden. Jetzt kann der Sommer kommen!

Steffi Birichi

 

Haus Eiche: Essen im Gasthof

Auswärts essen zu gehen, war der Wunsch von einigen unserer Bewohner*innen. In einer gemütlichen Runde etwas Besonderes genießen, das wäre schön.

Gutbürgerlich und deftig kann es sein. Am besten nicht zu weit entfernt, weil man ja zum Kaffee wieder zurück sein möchte und auch Besuch kommen könnte. Im Gasthof Löhdorf wurden unsere Wünsche erfüllt.

Neben Schnitzel, Schweinelendchen, Pommes und Salat gab es auch Gambas, die ein  Bewohner auswählte und besonders genoss.

Im Gespräch stellte man fest, dass es früher nicht für jeden möglich war, zum Essen in ein Lokal zu gehen. Eine Bewohnerin erzählte aber, dass es für sie wichtig war, regelmäßig auszugehen. Die Erfahrungen waren also recht unterschiedlich.

Aber einig waren sich alle darüber, dass man dieses besondere Mittagessen bald wiederholen möchte.

Elke Eversberg

Mitarbeiterin Soziale Betreuung

Haus Buche: Mal wieder das Tanzbein schwingen

Zum Tanzen ist man nie zu alt. Zum Karneval feiern auch nicht. Was wäre da naheliegender, als ein Besuch in der Cobra zur fünften Jahreszeit. Und so wurden alle tanzbegeisterten Bewohner*innen aus Haus Buche in die Busse gepackt, und ab ging es mit der Kleingruppe in die Seniorendisco zum Feiern.

Gute Musik, leckere Knabbereien  und Getränke, viele nette, ältere Menschen und ein entsprechend geschmücktes Ambiente ließen schnell  gute Laune und ausgelassene Karnevalsstimmung aufkommen.  Gemeinsam hatten alle Spaß, die Jungen wie die Alten. Denn natürlich wurden unsere Senioren*innen von den Betreuungsmitarbeiterinnen des Hauses begleitet und zu dem ein oder anderen Tänzchen aufgefordert. Der Höhepunkt des Nachmittags für die Karnevalisten unter uns, die Tanzgruppe. In schicken Kostümen zur lauten Musik, wurde eine schwungvolle Aufführung dargeboten, die die Senioren*innen zum Mitklatschen und Mitschunkeln mitriss. Müde, aber guter Stimmung sind am Abend alle wieder wohlbehalten ins Haus Buche zurückgekehrt.

Und für die, die nicht dabei waren, wurde die Karnevalsfeier in der närrischen Zeit einfach ins Haus geholt. Am Altweiberdonnerstag und am Rosenmontag wurde mit den Bewohner*innen gemeinsam gefeiert. Karnevalsmusik, Chips und Berliner Ballen, ein gutes Programm mit Witzen, Spielen und Rätzeln ließen die Vormittage im nu verstreichen. Und wer noch nicht genug hat….? Der kann sich schon jetzt aufs nächste Jahr freuen. Denn dann kommen die Funkemariechen für alle zu uns ins Haus. Also….Solingen lot john!        

Soz. Betreuung Haus Buche

N.Mainzer

Haus Ahorn: Großes Herz auf weichen Pfoten

Schon gut ein halbes Jahr haben wir in Haus Ahorn auf der Wohngruppe 1 regelmäßig tierische Tagesgäste, die noch mehr Wärme in unser Leben bringen.

Nala, eine braune Labrador Hündin und Yumi, eine Yorkshire-Chihuahua Mix Hündin, kommen regelmäßig mit Ihrem Herrchen Sascha auf die Arbeit.

Die ersten Begegnungen waren für uns alle spannend und mit viel Freude verbunden – mittlerweile gibt es eine beruhigende Routine.

Während Nala, typisch Labrador, genau weiß wann und wo sie etwas zu Futtern abstauben kann und sich dafür auch brav wartend vor die mit Leckerchen befüllten Nachttische setzt, ist Yumi eher ein Hund „zum knutschen“.

Aufgrund ihrer winzigen Größe (1,4 kg) wird sie von den Bewohnern liebevoll „Kichererbse“ genannt – passt dafür aber perfekt auf jeden Schoß und macht es sich auch gern im Arm unserer bettlägerigen Bewohner bequem, welche die Begegnungen stets als freudige Ablenkung genießen.

Nala hingegen begleitet oft die Spaziergänge auf der Wohngruppe und geht so brav „Bei Fuß“ das Sascha oft nicht glauben kann, dass es sein Hund ist.

Haus Eiche: „Wie schön, dass du geboren bist“

Der Geburtstag unserer Bewohner*innen wird in Haus Eiche besonders gewürdigt

Auf jedem Wohnbereich hängt ein Geburtstagskalender mit dem Bild und Geburtsdatum des jeweiligen Geburtstagskindes. So sehen wir alle unsere Geburtstagskinder des Monats und vergessen nicht, an dem Tag zu  gratulieren.  

Der Tag soll für das Geburtstagskind gleich morgens schön anfangen. Der Frühstückstisch wird festlich gedeckt, Mitarbeiter*innen und Mitbewohner*innen wünschen Gottes Segen und bringen ein Ständchen, oft mit der Flöte begleitet. Es werden die bekannten Geburtstagslieder „Viel Glück und viel Segen“, „Happy Birthday to you“ oder „Wie schön, dass du geboren bist“ gesungen und nicht selten singt das Geburtstagskind selbst mit.

Zum  Mittagessen können sich die Geburtstagskinder ihr Lieblingsessen auswählen. So wird der Geburtstag ein ganz besonderer Tag.

Dorothea Cornelsen

Mitarbeiterin Soziale Betreuung 

Haus Buche: Ein Besuch ins „Waschhaus Wegerhof“

Für die Seniorinnen, die im Januar den kleinen Ausflug ins Waschhaus Wegerhof begleiteten, war dies ebenso ein Ausflug in lang vergangene Zeiten und Erinnerungen.

Direkt nach dem Frühstück ging es los. Eine kleine Gruppe Bewohnerinnen aus Haus Buche machte sich gemeinsam auf, ins nah gelegene Waschhaus im Wegerhof in Solingen. Heute ein Museum, das Einblicke gibt in die oft mühselige Arbeit in längst vergangener Zeit. Aber doch noch nicht zu lange her, als das sich nicht einige der Damen an ihre eigenen Erfahrungen im Wegerhof erinnern könnten.

Um 10 Uhr begann die Führung durch den stillgelegten Betrieb. Durchgeführt von einer netten Seniorin, auch selbst in ähnlichem Lebensalter, die nur zu genau dieselben Erinnerungen preisgab, die auch unsere Damen bewegte, als sie die alten Waschutensilien und großen Maschinen, Wäschemangeln und andere Instrumente noch einmal so nah vor Augen hatten. Was war es doch eine schwere Arbeit damals. Aber schön sind die Erinnerungen dennoch. Denn es kamen nicht nur Erinnerungen an das schwere Schuften hoch. Auch die noch kleinen spielenden Kinder und ein paar nette Gespräche mit gleichgesinnten Frauen während der harten Knochenarbeit, ließ so manches Lächeln ins Gesicht zaubern. Und auf die Frage was es am Waschtag denn zum Essen gab, kam die Antwort blitzartig aus aller Munde. Suppe natürlich! Denn es musste ja schnell gehen.

Ein kleiner Pausensnack von Kaffee und Keksen war dann auch noch drinnen, bevor die Kleingruppe sich am Mittag wieder zurück ins Seniorenzentrum Haus Buche aufmachte. Und die zurückgekehrten Damen konnten am Nachmittag mit ihren Erzählungen und Fotos auch schon wieder die nächsten Interessierten ausfindig machen. Um einen zweiten Ausflug zum Waschhaus Wegerhof kommt Haus Buche also nicht herum!

Nicola Mainzer

Soz. Betreuung Buche   

Haus Ahorn: Ahorn lot jon 

An Weiberfastnacht verwandelte sich der Speisesaal von Haus Ahorn in eine echte Karnevalshochburg.

Bunte Girlanden, Luftballons und farbenfrohe Bänder schmückten den Raum und schon beim Frühstück wurden die ersten Karnevalslieder angestimmt.

Am Nachmittag übernahmen dann die „Narren“ das Zepter. Manche Mitarbeiter aus dem Haus waren gar nicht mehr wiederzuerkennen. So gab es neben einem Marienkäfer, dem gestiefelten Kater, einem Tiger, Rotkäppchen, einer Marktfrau, einer Indianerin und einem Panzerknacker auch einen echten Hippie aus den 70er Jahren. Auch ein Schotte hatte sich unters Volk gemischt.

Durchs bunte Programm führte uns Rodo, im Glitzerlook als echter Gentleman und Steffi im ebenfalls funkelnden Outfit. Eine Büttenrede dufte natürlich nicht fehlen und Rodo meisterte diese Aufgabe mit Bravour und tätä….. Da blieb kein Auge trocken und unsere Bewohner hatten richtig viel zu lachen.

Der Höhepunkt war der Auftritt der „Mariechen“ aus der Tanzgruppe der Klingenstadt Solingen. Sie trugen ihre Tanzkostüme traditionell in den Farben des Stadtwappens blau und gelb.

Die Bewohner waren begeistert von dem Auftritt und staunten, wie hoch die „Mariechen“ ihre Beine in die Luft werfen konnten.

Zum Abschluss des Nachmittages verließen alle den Saal mit einer Polonaise und dem bekannten Lied: „Die Karawane zieht weiter“… Allerdings landeten einige dann doch wieder im Saal und ließen den Tag, bei einem weiteren Glas Sekt oder Eierlikör, ausklingen.

In dem Sinne: „Solig lot jon“

Ulla Rappen

 

Haus Eiche: Resteessen

Jeder kennt die Situation: Da bleibt vom Mittagessen noch etwas übrig und es ist zu schade zum Wegwerfen. Diese Situation gibt es auch öfter in Haus Eiche. Wir entsorgen diese Reste jedoch nicht, sondern zaubern damit Leckereien für das Abendessen unserer Bewohner*innen.

So werden Salate oder Aufläufe zubereitet, Nudeln für eine Nudelpfanne mit Rührei verwendet oder Kartoffeln für Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln. Man kann sich vorstellen, wie das duftet und den Appetit anregt. Diese Gerichte bereiten die Mitarbeitenden von Haus Eiche nicht nur zu, um etwas gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu tun.  Es finden sich immer Bewohner*innen, denen es Freude macht, bei der Zubereitung zu helfen. Auf diese Weise werden Ressourcen erhalten und angenehme Erinnerungen geweckt.

Claudia Meyer

Mitarbeiterin Soziale Betreuung

Haus Buche: Ein weihnachtlicher Ausflug

Was wäre eine vollkommene Vorweihnachtszeit ohne Schnee, Lichterglanz, Besinnlichkeit und natürlich einem  Ausflug auf den Weihnachtsmarkt.  Darauf haben sich viele unserer Senioren*innen gefreut und dem diesjährigen Aufderhöher Weihnachtsmarkt regelrecht entgegengefiebert.

Und als das besondere Wochenende endlich kam, kam auch der Schnee. So heftig geschneit wie an diesem Wochenende hat es hier in Solingen schon lange nicht mehr. Der Verkehr war lahm gelegt, wer es pünktlich zu seinem Arbeitsplatz hier im diakonischen Werk schaffte war freudig erleichtert, und wer nicht unbedingt musste, ob Bewohner*innen oder Mitarbeiter*innen wagte sich nicht vor die Tür.  Somit war auch eine gemütliche Runde über den atmosphärischen Weihnachtsmarkt für etliche Bewohner*innen zu schwierig und anstrengend. Und weil man sich auch nicht im Schnee auf die Nase legen oder mit dem Gehwagen in den Schneemassen hängen bleiben wollte, ließ sich ein Großteil der Bewohner*innen einfach die zahllosen Köstlichkeiten durch die Mitarbeiterinnen der Betreuung ins Zimmer bringen. Für alle eine leckere und trockene Lösung.

Ein paar Senioren war ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt dann doch noch möglich. Denn der monatliche kleine Ausflug im Dezember nach Leverkusen konnte auch bei schlechtem  Wetter stattfinden. Dank der Rathaus Galerie, einem großen Einkaufszentrum direkt neben dem Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone, war ein trockener Rückzugsort gegeben. So wurde nicht nur der Glühwein im Freien genossen, sondern auch gleich noch ein paar Weihnachtseinkäufe getätigt und der prächtige Weihnachtsschmuck im Einkaufszentrum bewundert. Unseren Senioren hat es gefallen, auch einmal etwas anderes zu sehen. Und auf den nächsten Aufderhöher Weihnachtsmarkt können sich nun alle ein ganzes Jahr lang freuen. Denn dieser kommt bestimmt.

Nicola Mainzer

Soz. Betreuung Haus Buche

Tagespflege: Von flutschenden Holzscheiben, Rekorden und süßen Gewinnen

In der Tagespflege spielen wir zur Zeit besonders gerne Shuffleboard. Der Tisch wird hereingetragen, das Board geholt, sechs Scheiben bereitgelegt und dann geht´s los. Wer ist heute gut in Form? Wer landet die meisten Treffer?

Alle schauen gespannt, wenn der erste Spieler sich die Scheiben bereit legt. Jeder hat seine eigene Taktik und Technik. Zack – nicht getroffen, jedenfalls nicht die kleine Tür. Nächster Versuch! Da, die Scheibe rutscht auf direktem Weg durch das Törchen – leider nur 1 Punkt, schade. Aber egal, es gibt ja noch mehr Scheiben. 7 Punkte, das ist schon mal guter Durchschnitt. Der Nächste ist an der Reihe. Alle fiebern mit. Mancher versucht zu locken: Kuckuck! Hilft auch nicht unbedingt. Dann plötzlich: zwei Scheiben rutschen hintereinander in die Tür. Vier Punkte – jawoll, es geht doch! Eine Scheibe fliegt in die 4 Punkte Tür und hat so viel Schwung, dass sie gleich wieder rausrutscht – egal, einmal drin, das zählt!   

In der vierten Runde geschieht es: Herr S. zielt und die Scheibe rutscht wie auf einer Schiene direkt in das Vierer-Tor. Die Nächste folgt auf direktem Weg! Und – wir trauen unseren Augen kaum – noch zwei weitere folgen.
16 Punkte — das ist absoluter Rekord. Herr S. freut sich stillvergnügt. Als er das nächste Mal an der Reihe ist, sind wir gespannt: kann er das Ergebnis toppen? Immerhin er schafft wieder drei Scheiben in das Vierer-Tor, klasse!

Am Ende des Vormittags gibt es Preise für alle – das haben wir uns echt verdient!

Aber woran liegt es bloß, dass es manchmal so super klappt und manchmal will keine Scheibe in ein Türchen flutschen. An der Tagesform? Oder doch an einer bestimmten Technik? Wir haben es noch nicht herausgefunden – aber wir bleiben dran, versprochen!

Sabine Schneider

Haus Ahorn: Advent, Advent ein Lichtlein brennt…

Die Weihnachtstage werfen ihre Schatten voraus und bei uns in Haus Ahorn weihnachtet es bereits seit Beginn der Adventszeit. Das Haus ist schön geschmückt, die Lichter funkeln wunderschön und die ersten Weihnachtsgeschenke werden verpackt.

Ob Adventfeier oder Weihnachtsgottesdienst, Liedernachmittag oder Plätzchen backen – die Stimmung im Haus richtet sich nach Weihnachten aus.

Eine schöne Überraschung gab es für die Bewohner anlässlich des Geburtstages einer Bewohnerin. Ihre Söhne schenkten ihr ein Konzert mit Harfe und Gesang, weil sie dies auch früher immer gerne hörte, und alle durften mitfeiern! Es war ein sehr schöner, besinnlicher und musikalischer Vormittag, der viele Erinnerungen an verschneite Winter mit Schneeballschlacht und Weihnachten unterm Tannenbaum mit sich brachte. Natürlich durfte ein Glas Sekt und ein Geburtstagsständchen auch nicht fehlen. Danke an Saja-Christin Hüllsieck für einen unvergesslichen Vormittag!

Nun wünsche ich uns allen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes und gesegnetes neues Jahr 2018 in dem wir gemeinsam viele neue schöne Erinnerungen schaffen.

Steffi Birichi

Haus Eiche: Wir sagen euch an den lieben Advent

In stimmungsvoller Atmosphäre, mit einem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum feierten wir, wie alle Jahre wieder, unsere Adventsfeier mit Bewohner*innen und Angehörigen im Foyer von Haus Eiche.

Beim Ablauf halten wir uns an die mit den Jahren lieb gewonnenen Gewohnheiten. Nach der offiziellen Begrüßung gibt es eine kleine Andacht und bevor wir uns den leiblichen Genüssen mit Torte und Stollen hingeben, wird zur Einstimmung ein bekanntes Weihnachtslied gesungen, in diesem Jahr tatkräftig unterstützt von unserem hauseigenen Chor „Eichenklang“.

Im Laufe des Nachmittags werden Gedichte vorgetragen und es wird viel gesungen. Unterstützt werden wir dabei immer von engagierten Angehörigen, die unseren Gesang mit dem Klavier oder der Gitarre begleiten. Die Liedertexte, die bereitliegen, werden von vielen Bewohner*innen gar nicht gebraucht, denn sie kennen die meisten Lieder auswendig.

Wie jedes Jahr gab es auch wieder Geschenke für die Bewohner*innen und die Angehörigen. Die Bewohner*innen erhielten diesmal ein Fläschchen mit selbstgemachten Schokoladenlikör, den manch einer direkt vor Ort probierte. Für die Angehörigen wurde gemeinsam mit den Bewohner*innen ein Kräutersalz hergestellt, selbstverständlich mit Kräutern aus dem Garten von Haus Eiche.

Heidel Uzozie

Mitarbeiterin Soziale Betreuung

Haus Buche: Hoffnung die vom Himmel scheint,

unter diesem Motto trafen sich an zwei aufeinanderfolgenden Nachmittagen die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen aus Haus Buche um sich gemeinsam auf eine besinnliche Weihnachtszeit einzustimmen und in fröhlicher Runde die Adventsfeiern zu begehen. Gefeiert wurde in diesem Jahr zusammen mit je zwei Wohnbereichen im Raum der Begegnung. Wieviel Gäste die Feiern besuchten ließ sich an den parkenden Rollatoren vor dem Raum der Begegnung erkennen. Denn jeder Bewohner*in des Hauses, ob allein zu Fuß, mit Gehwagen, im Rollstuhl oder im Pflegesessel, wurde zur Adventsfeier begleitet. 

Mit festlicher Weihnachtsdekoration im ganzen Raum wurden die Bewohner*innen in gemütlicher Atmosphäre empfangen und mit einem sehr schönen Rahmenprogramm, vielen Weihnachtsliedern und Gedichten, musikalischer Begleitung am Klavier und auf der Gitarre  und natürlich einem tollen Festessen verwöhnt. Bei Rotkohl, Gulasch und Knödeln lief so manch einem das Wasser im Munde zusammen und auf vielen Tellern wurde mehr als nur einmal nachgelegt. Dazu ein Gläschen Wein und eine schmackhafte Orangencrem zum Nachtisch rundeten das kulinarische Erlebnis ab. Bevor die Bewohner und Bewohnerinnen satt und zufrieden wieder nach Hause begleitet wurden gab es natürlich auch noch ein kleines Geschenk zum Mitnehmen, als Erinnerung an einen zauberhaften Nachmittag.   

Soz. Betreuung / Buche

N.Mainzer

Haus Eiche: Ein Ausflug zum Wipperkotten

Ehe es im Herbst zu kalt für Ausflüge in die Umgebung von Bethanien wurde, besuchte eine kleine Gruppe von Bewohner*innen und Mitarbeiterinnen die Wipperaue.

Zunächst genossen wir im Café Wipperaue Kuchen und Kaffee, dann ging es zu einem Spaziergang zum Wipperkotten, der letzten Solinger Schleiferei, die noch vom Wasser der Wupper angetrieben wird. Mit Hilfe der dort aufgestellten Informationstafeln konnten wir unseren Bewohner*innen etwas über die Geschichte und die heutige Nutzung des Wipperkotten erzählen. Vor allem diejenigen, die nicht aus Solingen stammen, zeigten sich sehr interessiert.

Auf einer Bank genossen wir die Herbstsonne und lauschten dem Plätschern der Wupper. Hier konnten wir noch einmal wunderbar durchatmen, bevor wir uns auf den Rückweg machen mussten.

Claudia Meyer

Mitarbeiterin Soziale Betreuung

 

Haus Buche: Wiedersehen macht Freude!

 

Für selbst gebastelte Dinge ließ sich die Bewohnerin immer begeistern. Deshalb sollte sie auch die kleine Leinwand mit den Bäumen darauf zu sehen bekommen. Passend zur Jahreszeit hatte ein Bewohner aus dem Haus Buche dieses Bild gestaltet.

Die Bewohnerin betrachtete das Bild und wollte gerne wissen, um wessen Kunstwerk es sich handelte. Und wer hätte das vermutet, der Name des Künstlers erweckte in ihr sofort die Erinnerungen. Gleich kam ihr der Name sehr bekannt vor, denn ein Klassenkamerad aus Grundschulzeiten in Meigen hieß genauso wie der Maler des Bildes in ihren Händen.  Kurz überschlagen welcher Jahrgang die Bewohnerin und der Bewohner waren und nach dem Mädchennamen der Bewohnerin gesehen, ließ vermuten, dass es sich tatsächlich um genau den Jungen aus der Grundschule handelte, der nun hier, im Haus Buche nur ein paar Zimmer entfernt wohnt! Eine große Überraschung war es auch für ihn, auf so wundersame Weise eine alte Weggefährtin wiederzufinden. Es vergingen nur wenige Tage, bis der Bewohner, erstmals in Begleitung einer Kraft der sozialen Betreuung, die Bewohnerin in ihrem Zimmer besuchte. Nach diesem ersten intensiven Austausch über vergangene Zeiten sagte der Bewohner müde aber glücklich: „Jetzt muss ich mich erstmal hinlegen“.

Dem ersten Wiedersehen folgten seit dem  regelmäßige Treffen. Er  bringt ihr nun nahezu täglich das Tageblatt, nachdem er es gelesen hat. Und Sie berichtet immer mit einem Lächeln im Gesicht:

Er spielt mir auch auf der Mundharmonika vor. Und eine schöne Stimme hat er auch!“

Jennifer Schorn soz. Betreuung Haus Buche

 

Haus Ahorn: Ausflug in die Unterwaserwelt

 

Groß wurde es in der Presse angepriesen, in den Ferien war die Wartezeit teilweise 4 Stunden lang, das muss also gut sein!

So beschlossen wir mit 36 Personen auch den neu eröffneten Aquazoo in Düsseldorf zu besuchen. Wir hatten Glück, dass wir ohne anstehen rein kamen und außer uns auch keine anderen großen Gruppen unterwegs waren, sodass wir in Ruhe ohne Zeitdruck vor den großen Aquarienfronten verweilen konnten.

Nicht nur die passionierten Angler kamen auf ihre Kosten und entdeckten in den zahlreichen Kaltwasserbecken unter anderem Schlehen, welche sie früher selbst aus dem Wasser zogen.

Es enttarnten sich auch ehemalige Hobby-Aquarianer, die gerade den Süßwasser-Zierfischen angetan waren, welche in den großen, dem natürlichen Biotop angepassten, Aquarien ein feucht-fröhliches Leben zu führen scheinen.

Gerne mal verteilten wir aus Unwissenheit auch Namen, die uns beim Anblick der Fische in den Sinn kamen. So wurde z.B. aus einem der giftigsten Fische der Welt, dem Sternen-Kugelfisch, ein vom Namen her zum anbeißen leckerer Bananenfisch.

Sascha Schleuer

 

Haus Buche: Oktoberfest wie auf den Wiesen

Lachen, schunkeln, fröhlich sein! Unter diesem Motto trafen sich im Oktober alle Senioren*innen aus Haus Buche im Raum der Begegnung, um gemeinsam die Oktoberfeste zu feiern. In den  typischen Farben Blau und Weiß dekorierte Tische, Girlanden in Brezel und Lebkuchenherzform und die passende Wiesenmusik sorgten für eine ausgelassene Stimmung und ließen das Gefühl aufkommen, tatsächlich auf den allen bekannten bayrischen Wiesen zu feiern.

Warme Weißwürste mit süßem Senf und frisch aufgebackene, wohl duftende Laugenbrezel ließen das Wasser im Munde zusammenlaufen und wurden mit Appetit verzehrt. Dazu herrlich süße Trauben und ein erfrischendes kaltes alkoholfreies Bier rundeten den kulinarischen Höhepunkt ab.

Natürlich gab es auch ein buntes Programm rund ums Thema. Mitmachbewegungsgeschichten, ein Oktoberfestquiz,  lustige Witze und gemeinsam gesungenen Lieder ließen die Zeit des gemeinsamen Nachmittags schnell verstreichen. Besonders freuten sich die Bewohner*innen im Haus Buche über den Besuch eines besonderen Ehrengastes. Frau Helga Trawny, Oma unseres amtierenden Solinger Oberbürgermeisters, die einige Bewohnerinnen am Wochenende zuvor auf einer Tanzveranstaltung für Senioren*innen kennenlernten und spontan zu den Oktoberfesten eingeladen hatten, kam tatsächlich vorbei und feierte mit. Sehr gut gefallen hat es ihr, wie auch all den anderen Teilnehmer*innen.

Und dass dies nicht der letzte Besuch im Haus Buche war, hat Frau Trawny hoch und heilig versprochen. Den 17.11 hat sie sich bereits in ihrem Kalender eingetragen. Dann wird sie Haus Buche erneut besuchen, um sich im Rahmen der Bewohnervernissage all die Kunstwerke anzuschauen, die unsere Senioren*innen in den zahlreichen Kreativangeboten geschaffen haben. Die Bewohner*innen aus Haus Buche präsentieren ihre Werke im Raum der Begegnung am 17.11 von  14.30 Uhr bis 18 Uhr. Auch Sie sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

N. Mainzer

Soz. Betreuung / Haus Buche

​Oktoberfest in Haus Ahorn

Mitarbeiterinnen von Haus Ahorn in Dirndeln posieren mit eiem Bewohner in Lederhose.

Am 5. Oktober hieß es bei uns in Haus Ahorn „O zapft is!“. Damit war unsere hauseigene „Wiesn“ eröffnet. Neben Brezeln, Oktoberfestbier und Grillgut gab es ein lustiges Programm rund um die blau-weißen Eigenheiten. So wurde geraten was sich z. B. auf Bierdurst oder Handgelenkschmerz reimt. Na? Raten Sie`s? Natürlich… Weißwurst und Lebkuchenherz.

Auch eine Festzelttanzeinlage und das Maßkrug stemmen durften natürlich nicht fehlen und als Preis gab es ein Bierglas mit dem dazugehörigen Weizen. Die Madln in ihren Dirndln bekamen viele Komplimente und die Lederhosen machten dem Buam „tolle Waden“. Unser Oktoberfest war eine echte Gaudi und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Servus und pfiad eich!

Steffi Birichi

Es ist nicht nur Gold was glänzt

Eine Dame hält eine schöne Kaffeetasse mit goldenem Rand in die Kamera.

Feines Goldrandgeschirr war zu Großmutters Zeiten etwas ganz besonderes. Es war ein Zeichen des guten Geschmackes und des Wohlstandes. Oft war das gute Geschirr Teil der Aussteuer oder es waren Erbstücke von der Großmutter oder der Patentante, die in Ehren gehalten wurden.

Verwendet wurde es nur zu besonderen Anlässen, zu denen Sonntage, hohe Fest oder Feiertage sowie Besuche etwa vom Chef des Ehemannes oder der reichen Erbtante zählten.

Wie glänzten also die alten Hausfrauenaugen, als eine Mitarbeiterin als Dauerleihgabe ein feines Goldrandporzellangeschirr mit ins Haus Magnolie brachte. Jeder wusste gleich eine Geschichte dazu zu erzählen.

In Haus Magnolie nutzen wir das Goldrandgeschirr gerne für Geburtstagsfeiern. Vierteljährlich gibt es ein Geburtstagskaffee, an dem alle „Geburtstagskinder“ der letzten Monate noch einmal besonders bei einem gemütlichen Kaffeeklatsch gewürdigt werden. Die Tische im Speisesaal werden fürstlich mit dem schönen Geschirr eingedeckt, Servietten werden gefalten  und jeder der herein kommt merkt gleich, heute ist ein besonderer Tag.

Das Spülen des guten Porzellans erfolgt natürlich nach altbekannter Art, nämlich per Hand. Dafür finden sich aber immer ein paar Helfer und das Sprichwort: „viele Hände schaffen ein schnelles Ende“ hat sich immer wieder bewährt.

Aufbewahrt wird das „gute Geschirr“ in einem schönen Vitrinen Schrank im Kaminzimmer vor dem Speisesaal, so dass alle die an dem Schrank vorbei kommen, die guten Stücke bewundern können.

 

Schweinekram in Haus Magnolie

Das Schwein Felix besucht Haus Magnolie

Die Bewohner von Haus Magnolie dachten an einen verspäteten Aprilscherz, als ihnen im August mitgeteilt wurde, dass sich tierischer Besuch angekündigt hat. Ein Miniborgschwein Namens Felix. Er arbeitet 2-mal die Woche als Therapietier in verschiedenen Senioren- und Therapieeinrichtungen im Ruhrgebiet.

Die Ankündigung weckte die Neugierde der Bewohnerinnen und Bewohner, schaffte Raum für Spekulation, wie zum Beispiel“ ob das Schwein stubenrein ist“  oder „wie kommt ein fast 70 kg schweres Schwein über die Rollstuhlrampe ins Haus“. Es animierte zu einem regen Austausch und zu vielen Scherzen untereinander. 

Am 05. September war es dann endlich soweit: um 10 Uhr kam Felix in Begleitung von seinem Besitzer ins Haus Magnolie. Im gefüllten Gemeinschaftsraum konnte Felix alle von seiner freundlichen “Schweinepersönlickeit“ überzeugen.

Die Fragen die Im Vorfeld aufkamen, konnten geklärt werden. Der elfjährige Felix ist stubenrein, friedfertig und gut erzogen. Es bestand die Möglichkeit, Felix zu streicheln. Hierbei stellten die Bewohner fest,  dass Schweineborsten doch härter sind als erwartet. Felix durfte natürlich auch gefüttert werden. Das Futter wurde von seinem Besitzer zur Verfügung gestellt.

Es war ein tierisches Vergnügen im Haus und das Fazit war „Felix ist eine echte Rampensau“.

 

Haus Buche: ein gelungener Abschied

Am 30.08.2017 hielt Pastor Gerhard Mosner nach 10 Dienstjahren im diakonischen Werk Bethanien seine letzte Andacht für die Bewohner*innen im Haus Buche.

So verabschiedete sich Herr Mosner, der 7 Jahre lang seinen Schwerpunkt im Bereich der soz. Betreuung in den Häusern Buche, Magnolie und Eiche hatte, von den meisten ihm anvertrauten Bewohner*innen. Weder ihm, noch den Senioren*innen ist der Abschied leicht gefallen, ist man doch über eine lange Zeit miteinander gemeinsame Wege gegangen. Die zweiwöchigen Andachten besuchten viele Bewohner*innen regelmäßig. Zahlreiche Gottesdienste in der Kapelle, die Teilnahme an Festlichkeiten, palliative Unterstützung sowie gute Gespräche im privaten Rahmen, all das und noch viel mehr gehörte zu den Aufgaben von Pastor Mosner.

Und trotzdem war es ein gelungener und schöner Abschied. Tränen der Rührung bei vielen unserer Senioren*innen, viele gute Wünsche für die Zukunft und viele teils weinende,  teils lachende Gesichter.

Die Gelegenheit einen mit Bewohnern*innen und Angehörigen gut gefüllten Raum der Begegnung vorzufinden, nutzte Herr Pastor Nagel. Er tritt die Nachfolge von Herrn Mosner an und stellte sich bei allen gern persönlich vor, die ihn bisher noch nicht kennengelernt hatten.

Ein besonderer Höhepunkt des Zusammentreffens war die Überreichung des Abschiedsgeschenks an Herrn Pastor Mosner. Fast alle Senioren*innen und nahezu die gesamte Belegschaft aus Haus Buche haben ihre guten, persönlichen Zukunftswünsche auf bunte Blätter geschrieben und diese in eine Buche gehängt. Die Buche, als Anlehnung an Haus Buche wird ihren neuen Platz im Garten von Herrn Mosner finden und dafür sorgen, dass Haus Buche in langer und guter Erinnerung bleiben wird. Herr Mosner hat sich darüber sehr gefreut. Seine nächsten Dienstjahre wird er im diakonischen Werk in Halver verbringen. Aber wenn sein Weg ihn nach Solingen führt, wird er Haus Buche sicherlich einen Besuch abstatten.

N. Mainzer

Soz. Betreuung/Haus Buche

Tagespflege Solingen: Erfahrungsbericht der FSJ-lerinnen

Die drei FSJ-lerinnen der Tagespflege Solingen lächeln fröhlich in die Kamera.

Hallo, wir sind Anna, Bianca und Elena. Die letzten 12 Monate haben wir in der Tagespflege verbracht, um dort ein freiwilliges soziales Jahr zu machen. In dieser Zeit haben wir sehr viel erlebt und gelernt.

Bevor wir unser FSJ anfingen, hatten wir die Realschule abgeschlossen und schon einige Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt. Trotzdem hatten wir keine Vorstellung was es heißt, wirklich in einem sozialen Beruf zu arbeiten. Durch Seminare und Schulungen wurden wir ziemlich gut vorbereitet und auch die Praxis klappte nach den anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut. Schnell lernten wir, die verschiedenen Bedürfnisse und Vorlieben unser Gäste zu erkennen. Da die Tagespflege sich vor allem auf Menschen mit Demenz spezialisiert hat, war dies nicht immer einfach. Jedoch wurde unsere Arbeit somit nie langweilig und wir konnten das ganze Jahr von und mit den Gästen lernen.

Unsere täglichen Aufgaben waren vor allem die Betreuung und die Unterstützung der Senioren. Besonders gefragt war das Singen von alten Volksliedern, Rätsel in Form von Stadt – Land – Fluss und Bewegungsangebote wie Kegeln oder Shuffleboard. Ganz wichtig für die Gäste der Tagespflege war auch das Gedächtnistraining zum Beispiel, indem wir gemeinsam über Themen aus ihrer Vergangenheit sprachen. Jeder Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück und endete nach dem Kaffeetrinken. Da in der Tagespflege tw. frisch gebacken und gekocht wird, gab es immer etwas gemeinsam vorzubereiten, wie Obst und Gemüse schälen und schneiden. An den sonnigen Tagen verbrachten wir die meiste Zeit draußen im Garten und unternahmen oft Spaziergänge über das Bethanien Gelände. Sehr schön war auch die Andacht, die jeden Monat stattfindet.

Unser Jahr in Bethanien war zwar nicht immer einfach, hat uns aber sehr bereichert. Wir haben die Senioren der Tagespflege und unsere Arbeit richtig lieb gewonnen und die Zeit dort sehr genossen. Das FSJ hat uns gezeigt, wie wir unsere Stärken am besten einsetzen und mit unseren Schwächen umgehen lernen können. Auch der Umgang mit unseren Mitmenschen hat sich positiv verändert und wir haben nun alle drei den Weg in den sozialen Bereich eingeschlagen.

Vielen Dank an die Tagespflege, dass ihr so viel Geduld mit uns hattet und uns so wunderbar aufgenommen habt.

 

Auf einer Platte sind Sandwhiches und Rohkost für das Picknick angerichtet.

Haus Eiche: Ein Picknick im Grünen — oder im Foyer?

Eine saftige grüne Wiese im Sommer, ein Korb mit leckeren Speisen und dazu ein erfrischendes Getränk. Wie heißt diese gemeinsame Mahlzeit im Grünen, wurden die Bewohner und Bewohnerinnen gefragt?

Natürlich ein Picknick oder aber, wie man früher auch sagte, ein Essen im Freien. Da die Außentemperatur niedrig war und es außerdem immer wieder regnete, war das Picknick im Freien unter der großen Eiche nicht möglich. Somit fand die Veranstaltung im Foyer statt, das dafür umgewandelt werden musste.

Eine Dekoration mit rotkarierten Tischläufern und Blumenschmuck erinnerte an das Picknick auf der obligatorischen Wolldecke auf der Wiese. Auch die karierten Servietten wurden nicht vergessen und von unserer Bewohnerin Frau H. mit viel Liebe gefaltet. Belegte Brote, Würstchen, Kuchen, Kaffee und leckerer Apfelsaft weckten Picknickerinnerungen und mundeten den Bewohner*innen gut.

Gemeinsam überlegten wir, was alles zu einem Picknick gehört und ein Picknickkorb wurde ausgepackt: Obst, Getränke, geschmierte Brote (oder Stullen), Würstchen, eine roten Decke und vieles mehr.

Eine Geschichte über ein Picknick erfreute und Erinnerungen an Ausflüge in vergangenen Tagen wurden zusammengetragen. Dazu gehörten auch die kleinen krabbelnden Tierchen, die auf unsere Decke kamen und sich einen Weg zu den Beinen oder Armen suchen. Wir waren froh, dass sie heute nicht zu unseren Gästen zählen.

Das gemeinsame Singen machte besonders viel Freude. Bei einem Reimgedicht, das zum Regenwetter passte, wurde eifrig mitergänzt und auch das Sprichwörter-Raten erfreute sich großer Beliebtheit und wurde mit Bravour gemeistert. 

Alles in allem waren es schöne Erinnerungen an eine gute alte Zeit, in der bei solchen Ausflügen die wenige Freizeit im Vordergrund stand und nicht die Arbeit. Und wir waren uns einig: Auch ein Picknick im Foyer kann schön sein … Vielleicht wiederholen wir es im nächsten Jahr bei strahlenden Sonnenschein – im Garten unter der großen Eiche?

Schwester Petra Finke — Mitarbeiterin der Sozialen Betreuung

 

Eine Bewohnerin läschelt wunderschön geschminkt in die Kamera.

​Fotoshooting in Haus Buche

Spieglein, Spieglein an der Wand…

… wer ist die Schönste im ganzen Haus Buche? Diese Frage ist wahrlich schwer zu beantworten. Hätten die Mitarbeiterinnen der soz. Betreuung wie bei einer Miss Wahl Preise vergeben müssen, es hätte wohl nur Siegerinnen gegeben. Denn an diesem verregneten Julitag fühlten sich alle Seniorinnen im Haus Buche die am großen Fotoshootig teilnahmen, wie Pretty Woman. 

Alles war bestens vorbereitet. Die passende Garderobe wurde bereitgestellt, Accessoires wie Halstücher und Hüte ausgewählt, ein dezentes aber dennoch besonderes Make up aufgetragen und die Atmosphäre eines Fotostudios geschaffen. Ein Sessel, ein großer Spiegel und  professionelle Beleuchtung sorgten bei dem schlechten Wetter draußen für eine passende Kulisse im Wohnbereich. 

Und dann ging es auch schon los. Mit einem Gläschen alkoholfreien Sekt konnten sich die Bewohnerinnen aus Haus Buche auf ihren Auftritt vor der Kamera einstimmen, und dann wurde gelächelt und posiert was das Zeug hält. Verschiedene Outfits, Posen und Blicke wurden ausprobiert, bis auch die letzte Bewohnerin ein perfektes Foto im Kasten hatte. 

Ausgedruckt und laminiert sind die Werke bereits in den Händen ihrer stolzen Besitzerinnen und von den Besucher*innen und Angehörigen unserer Seniorinnen bewundert und bestaunt. Und um die Porträts nun noch in die passenden Rahmen zu setzen werden diese innerhalb der kreativen Angebote in diesem Monat gemeinsam mit den Bewohner*innen und den Mitarbeiterinnen der soz. Betreuung hergestellt.  

N. Mainzer Soz. Betreuung

 

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde vor Haus Ahorn

Pferde vor Haus Ahorn in Bethanien in Solingen

 „Pferde kommen zu Besuch“ stand auf dem Wochenplan – dies weckte schon im Vorfeld die Neugier.

Sodass schon vor der eigentlich genannten Uhrzeit Menschentrauben sich vor dem Haus versammelten.

Eine der meist gestellten Fragen war: Wie viele kommen wohl?

 

Als dann die Geräusche der Hufe näher kamen, stieg die Spannung, bis die 2 Pferdeköpfe um die Ecke kamen.

Nach dem ersten Entzücken und Staunen traute sich zunächst keiner.

Auch wenn keiner unserer Bewohner*innen sich getraut hat aufzuschwingen, trauten sich nach und nach beinahe alle den Pferden aus der flachen Hand „Zückerlies“ zu geben.

Verwöhnt wurden Bonny und Nikita mit Äpfeln, Birnen, Bananen und „Apfel-Wiesenheu“-Leckerlies.

 

Sascha Schleuer

 

Eine Beohneri betrachtet die gebastelten Dekorationen

​Haus Eiche: Jetzt ist Sommer, egal ob man schwitzt oder friert!

 

„Jetzt ist Sommer, egal ob man schwitzt oder friert! Sommer ist, was in deinem Kopf passiert!“ heißt es in dem Lied der Wise Guys Jetzt ist Sommer. Und ganz nach diesem Motto genießen wir den Sommer auch bei 15 Grad und Regen.

Im Urlaub, so erzählen unsere Bewohnerinnen nachmittags beim Eis auf der Wohngruppe, fuhr man ans Meer oder in die Berge. Was das „bessere“ Urlaubsziel ist, können wir nicht sagen. Manche fahren gerne ans Meer und an den Strand, wandern durch die Dünen und sammeln Muscheln. Andere fahren lieber in die Berge, wandern und klettern und erfreuen sich an den Bergblumen. Und wieder andere fahren überall gerne hin. Und wenn man dem alten Sprichwort glauben darf, kann man über Geschmack sowie so nicht streiten.

Diese Woche bastelten wir, um uns den Strand und den Sommer auf die Wohngruppe zu holen, gemeinsam mit unseren Bewohnerinnen Anker, Schiffssteuer und Möwen und bemalten Figuren aus Salzteig. Dabei unterhielten wir uns mit ihnen angeregt über Urlaube am Meer, über Sonnencreme und wie herrlich der Sand darauf klebt, unsere liebsten Eissorten und hörten Seemannslieder auf CD.

Sobald alles getrocknet und zusammen geklebt ist, werden wir gemeinsam mit den Seesternen und Fischen, Ankern und Möwen unsere Fenster schmücken, dann haben wir immer etwas Schönes zu sehen, auch wenn es regnet.

Uta Hartmann und Rebekka Meier

 

​Haus Ahorn: Von der Wupper an den Rhein

Auf zahlreichen Wunsch unserer Bewohner/innen ging es beim letzten Ausflug an den Rhein.

Da kamen viele Erinnerungen hoch über vergangene Zeiten und wir sprachen über „Vater Rhein“ und frühere Ausflüge mit der Familie an besonderen Feiertagen in die verschiedensten Ausflugslokale der Umgebung.

Diesmal erlebten wir einen schönen Nachmittag auf den Baumberger Rheinterrassen. Mit einem guten Blick au de Rhein gab es viele Schiffe zu sehen und mancher Name einer Rheinflotte war bekannt und die Schiffspassagiere winkten uns zu. Nach einer Stärkung mit Kuchen, Kaffee oder anderen kulinarischen Köstlichkeite machten einige noch einen Spaziergang direkt am Rhein entlang. Passend zum Abendessen waren wir wieder zurück in Bethanien.

Nun planen wir unseren nächsten Ausflug, denn nach dem Ausflug ist immer vor dem Ausflug.

In dem Sinne: Wir sind gerne unterwegs!

Ulla Rappen

 

 

Haus Eiche: Wohltuende Klänge

Beim Musizieren auf der Pflegeoase werden Klänge mit Percussion Instrumenten erzeugt oder Lieder vorgesungen und mit der Veeharfe oder mit der Gitarre begleitet.

So können Sinne (auditiv) angeregt und Erinnerungen geweckt werden.

Der ein oder andere Bewohner ist in dieser Zeit aufmerksamer, die Augen öffnen sich und der Blick wandert in die Richtung, aus der die Klänge kommen.

Ein schönes Erlebnis war es, als eine Bewohnerin, die aus dem Westerwald stammt, zu dem Lied „O, du schöner Westerwald“  ganz munter wurde und auf ihre Weise versuchte, mitzusingen. Man konnte deutlich erkennen,  dass dieses Lied Erinnerungen in ihr wach rief.

Mit der Kalimba können ohne musikalische Vorkenntnisse Klänge erzeugt werden, die harmonisch klingen, zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen und Freude wecken.

Wenn Sprache  nicht mehr funktioniert, können wir durch  Musik und Klänge Brücken zu unseren Bewohnern bauen.

Elke Eversberg

Mitarbeiterin Soziale Betreuung

 

Haus Magnolie: Sommerfest im Reformationsjahr

Anlässlich zum  Reformationsjahr fand das diesjährige Sommerfest unter dem Motto „Leben wie zu Luthers Zeiten“ statt. Bei bestem Sommerwetter wurde rund um das Parkcafe gefeiert.

Neben einer Bibelausstellung im Mutterhaus und diversen kulinarischen Köstlichkeiten gab es u.a. die Möglichkeit zur körperlichen Ertüchtigung beim Nägel einschlagen. Dem Motto entsprechend waren alle Mitarbeiter gekleidet und so fand man auf dem Fest Luther, adelige Damen, Mägde und Bauern, sowie  Mönche und Nonnen. Musikanten waren ebenfalls auf dem Fest vertreten und sorgten für eine ausgelassene Stimmung, die es den Bewohnern mit der entsprechenden Atmosphäre erlaubte, sich in die Zeit Luthers zurückzuversetzen.

Die Bewohner von Haus Magnolie, die das Haus nicht verlassen konnten, wurden durch die Mitarbeiter, an diesem Tag adelige Damen, mit Luftballons selbstgemachter Seife und Erzählungen erfreut. Die Versorgung mit den dargebotenen Köstlichkeiten kam ebenfalls nicht zu kurz und wurde mit Freude von den Bewohnern angenommen.

Die mobilen Bewohner konnten nach Herzenslust die Stände auf dem Fest besuchen und auch am Quiz teilnehmen. Viele wurden hierbei auch von ihren Angehörigen begleitet. Sie genossen das sonnige Wetter und die gesellige Atmosphäre.

Zusammenfassend blicken wir auf  ein gelungenes Sommerfest zurück und erinnern uns an die Anliegen Luthers und die Entwicklung der Reformationszeit.

 

Haus Ahorn: Gartenlandschaft

Mitarbeiter und Bewohner bei der Gartenarbeit in Haus Ahorn im Seniorenzentrum Bethanien in Solingen

Zwischen dem Eingangsbereich von Haus Ahorn und dem Haupthaus gibt es einen Grünstreifen. Bislang war dort Rasen mit einigen Sträuchern. Da kam Paul, ein  Mitarbeiter aus der sozialen Betreuung auf die Idee, diese Grünfläche neu  zu gestalten. Schnell fand er BewohneIinnen, die gemeinsam mit ihm Ideen entwickelten. Es wurde umgegraben, rausgerissen, Pflanzen  versetzt und neu bepflanzt. Mit dieser Aktion haben wir uns die letzten Wochen beschäftigt, und wir fuhren auch mit einigen Bewohner*Innen in ein großes Gartencenter, um gemeinsam eine Blumenauswahl zu treffen. Übrigens jetzt haben wir gemäß unseren Hausnamen auch wirklich einen kleinen Ahorn vor der Tür. Damit der Ahornbaum nicht irgendwann das Haus überragt, ist es ein kleiner, der maximal 1,50 m wird. Direkt neben der Eingangstüre gibt es nun ein kleines Lavendelfeld mit 40 Lavendelpflanzen, das wird schön duften. Vielleicht können wir später auch kleine Kissen davon nähen. In einer anderen Aktion wurde gemeinsam ein  Kräuterhochbeet bepflanzt. Für einen Kräuterquark mit Kartoffeln wurde dort schon reichlich geerntet

Ein altes Weinfass und eine Milchkanne aus alten Zeiten verschönern nun das neu geschaffene Ambiente. Bänke laden zum Verweilen und guten Gesprächen ein.

Für uns alle, BewohnerInnen, Mitarbeiter, Angehörige und Besucher eine wunderschöne Oase.

Herzlich willkommen in unserer Ahornlandschaft, es gibt immer wieder etwas zu entdecken.

 

Ulla Rappen

 

Haus Buche: Männerwerkstatt

Männerwerkstatt in Haus Buche im Seniorenzentrum Bethanien in Solingen

Die wöchentliche Männerrunde im Haus Buche  findet viel Anklang. Regelmäßig am Donnerstag treffen sich unsere Herren mal unter sich. Trinken gemeinsam ein Bierchen, erzählen über Themen die die Männer interessieren oder vertreiben sich die Zeit mit Spielen, die „Mann“ noch von früher kennt und die auch im Alter noch Spaß machen.

Unter der Anleitung von Frau Müller ergeben sich die Themen meist von selbst. Auch handwerkliche Themen kommen beim Männerstammtisch nicht zu kurz. Mal gemeinsam etwas herstellen, Werken und Arbeiten mit Holz, Hammer und Nagel, dass haben sich die Senioren wirklich gewünscht. Und so hat Frau Müller zwei massive Vogelhäuser als Bausätze bestellt. Gemeinsam wurde geschraubt, gebohrt, gesägt und lackiert. Damit zu viele Köche nicht den Brei verderben wurden direkt zwei Häuser angefertigt. Denn zu viele Hände an einem kleinen Vogelhäuschen, das kann ja nichts geben, so waren unsere Herren sich einig. Und das Endergebnis kann sich sehen lassen. Zu Recht sind alle stolz auf das, was da in Teamarbeit geschaffen wurde. Eine Einweihung soll es natürlich auch geben. Gemeinsam mit den Herren, einem kalten Bierchen und ein paar Würstchen auf dem Grill. Dann werden die Vogelhäuser auch aufgehängt. An welchen Bäumen sie ihren Platz hinter Haus Buche finden  werden steht schon fest. Und dass man von dort einen guten Blick auf die Vögel hat, die sich hoffentlich bald in den Vogelhäusern tummeln werden, versteht sich doch von selbst.

 

Soz. Betreuung, Nicola Mainzer

Haus Magnolie: Morgens um 10:00 Uhr

Im Haus Magnolie hat sich bei den Bewohnern eine gemischte morgendliche Runde mit verschiedenen Angeboten etabliert. Hier wird geturnt, gespielt, geraten, gesungen und auf jeden Fall viel gelacht. Verschiedene Wellness Angebote, wie Massagen, Entspannungsangebote und Maniküre für Damen und Herren werden von den Bewohnern gerne angenommen. Natürlich darf auch das kulinarische nicht fehlen,  mit leckeren jahreszeitlich abgestimmten Getränken und kleinen Naschereien werden die Gruppenangebote unterstrichen.

Sonntags finden wir uns zusammen und schauen uns gemeinsam die live Übertragung des Gottesdienstes an, der in der Kapelle auf unserem Gelände stattfindet.

In unsere Hausgemeinschaft sind die Gruppen bunt gemischt, jeder wird mit seiner individuellen Art und seinen Bedürfnissen ernst genommen, unterstützt und gefördert.

Haus Eiche: Ein Nachmittag zum Genießen (oder Bergische Kaffeetafel)

Alte Schätze in der Tagespflege Limburg

Während einer gemütlichen Runde zusammen mit unseren Bewohner und Bewohnerinnen entstand im letzten Monat der Wunsch nach einer Bergischen Kaffeetafel.

Der traditionelle Schlemmerschmaus mit „allem dröm und draan“ ist Vielen in guter Erinnerung geblieben und auch heute noch ein allerseits bekannter Begriff.

Was dabei sein sollte, wurde in unserer Runde gemeinsam beschlossen: frische Waffeln mit Puderzucker, Sahne, Milchreis und dazu heiße Kirschen. Und natürlich brauchten wir Schwarzbrot mit Kottenwurst für eine echte Bergische Kaffeetafel.

An einem Nachmittag im März zog schon früh der Duft von frischgebackenen Waffeln durch unseren Wohnbereich und machte die Küche schnell zu einem gemütlichen Treffpunkt. Mit Hilfe unserer „bergischen Hausfrauen“ wurden die Waffeln weiß gepudert und fachmännisch auf die Teller gestapelt. Süßer Milchreis wurde gekocht, die Kirschen wurden aufgewärmt und angedickt und das Schwarzbrot mit Butter bestrichen und mit Kottenwurst belegt. Zum Abschluss wurde noch eine große Schüssel Sahne geschlagen

Inmitten der vielen Leckereien entstanden für alle Beteiligten schöne Momente, Erinnerungen wurden geweckt, es wurde viel erzählt und viel gelacht.

Es war ein schöner Nachmittag, den wir bald wiederholen möchten, wenn möglich, bei schönem Wetter auf dem Balkon oder im Garten von Haus Eiche.

Uta Hartmann, Rebekka Meier (Mitarbeiterinnen der Sozialen Betreuung in Haus Eiche)

 

Tagespflege: Wir machen uns fit für den Sommer

Gemeinsam bewegen sich die Gäste und die Mitarbeiter mit einem Wasserball.

Es ist Anfang Juni und bald fängt die Sommerzeit an. Diese wollen wir natürlich gebührend begrüßen und uns gut auf sie vorbereiten. Deshalb trainieren wir jeden Tag nicht nur unsere Gehirnzellen, sondern es gibt auch immer Angebote zu Bewegung und Geschicklichkeit.

Mal ist es ein rasantes Ballspiel mit flotter Hintergrundmusik, bei dem wir schon manchmal diverse Dekorationsgegenstände haben auffangen müssen. Mal spielen wir Tennis mit Luftballons und Fliegenklatschen oder auch Shuffle Board, natürlich mit Punktezählung.

Durch die unterschiedlichen Formen ist für jede/n die Möglichkeit gegeben mit den eigenen vorhandenen Fähigkeiten ein Erfolgserlebnis zu bekommen. Denn auf diese Weise gewinnen immer alle und dürfen sich dann auch einen Preis aussuchen. Und zur ganz besonderen Freude der Gäste bekommen natürlich auch unsere tierischen Betreuungshelfer ein Leckerli.

 

Haus Buche: Der Frühling zieht ein

Eine Bewohnerin winkt fröhlich in die Kamera

Nach langer Kälte und langem Frost ist er nun endlich da, der langersehnte Frühling.  Sonnige Spaziergänge im weiten Bethanien Park sind nun endlich wieder möglich und die Bänke unter den riesigen Bäumen vor dem Haus laden zu kleinen Pausen im angenehmen Schatten ein. Auch im Haus Buche zieht der Frühling ein. Die Tische und Stühle auf den Balkonen werden gründlich gesäubert und die Sonnenschirme ausgepackt. Alle Bewohner*innen sollen die im letzten Jahr neu fertiggestellten großen Balkonen und Terrassen nun wieder nutzen können.

Und damit sich auch jeder wie im eigenen Garten fühlen kann,  wurden die Balkone blühend und frisch bepflanzt. In einer großen Aktion, gemeinsam mit den Bewohnern und Bewohnerinnen des Hauses, musste die herbstliche Heide weichen und bunten Petunien und Hortensien die Kübel überlassen. Viele fleißige Hände haben gemeinsam umgetopft, eingepflanzt, dekoriert und  arrangiert. Die Hände noch einmal in kühler Erde spüren, den süßen, intensiven Duft der Blumen einatmen und vor allem, die Erinnerung an den eigenen Garten erwecken, diese Momente sind so kostbar.

Über das Ergebnis können sich alle freuen. Die Bewohner und Bewohnerinnen, die aktiv teilgenommen haben, genauso wie diejenigen, die den anderen bei der Arbeit zusehen konnten. Und die Mitarbeiter*innen sind natürlich auch nicht zu vergessen. Denn nicht nur das Leben, auch das Arbeiten in einem fröhlichen und schönen Umfeld macht doch gleich viel mehr Freude!

N. Mainzer

 

Haus Magnolie: Musik liegt in der Luft

Neben dem täglichen Singen in den Betreuungsangeboten kommt zudem alle 14 Tage mittwochs Herr Weiß ins Haus. Dieser glänzt neben seinem musikalischen Talent als Klavierspieler auch mit seiner Stimmgewalt. Seit beinahe 13 Jahren bringt er sich als ehrenamtlicher Mitarbeiter mit ein und hat auch schon zahlreiche unserer Feste begleitet.

Musik ist eine Sprache der Herzen und so geschieht es nicht selten, dass die Bewohner den Musiknachmittag mit einem Lächeln beenden. An diesem Nachmittag darf nicht nur mitgesungen und geschunkelt werden, sondern auch für spontane Musikwünsche ist Herr Weiß immer offen. Wer mag, darf auch gerne seine Erinnerungen, die er mit diesem Musikstück verbindet, mit seinen Mitbewohnern teilen.

Auch ein spontanes Tänzchen hat schon des Öfteren stattgefunden. Die Betreuungskräfte sind gerne bereit, als Tanzpartner einzuspringen. Der musikalische Nachmittag ist seit vielen Jahren ein fester Bestandpunkt im Haus und wir sind dankbar, dass uns Herr Weiß seit so vielen Jahren seine Treue hält.

Wir freuen uns schon heute auf den nächsten Klaviernachmittag…

 

 

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Haus Buche: Solingen jot lon

Ob Alaaf, Hellau, Kamelle oder Solingen lot jon, die Karnevalsveranstaltungen im Haus Buche waren ein voller Erfolg.
Laut wurde gelacht und gefeiert, so dass wir später erfuhren, noch in der Verwaltung hätte man unsere Lieder und unsere Musik gehört. Jeder der Lust und Freude am Karneval und am Verkleiden hatte, war eingeladen zu einem sehr bunten und fröhlichen Fest. Am Altweiberdonnerstag wurden die Schlipse geschnitten und mit Fruchtbowle, Bier und anderen Köstlichkeiten auf die fünfte Jahreszeit angestoßen.

Viel gab es zum Naschen, auch Dinge, die man sonst nicht so oft bekommt. Chips, Flips und Schaumküsse erfreuten alle süßen Jecken. Ein buntes Programm führte durch die Karnevalsfeiern, lustige Witze und Spiele, ein vorgetragener Sketch, viele Schunkellieder und sogar ein Tanzwettbewerb brachten alle teilnehmenden Bewohner*innen und Mitarbeiterinnen zum Lachen.

Ein besonderes Highlight, war der Ort der Veranstaltungen. Frisch renoviert und zur Nutzung fertig gestellt, konnte der Raum der Begegnung im Haus Buche von den Jecken eingeweiht werden. Wenn das kein Anlass zur Freude ist?!

N. Mainzer

Haus Ahorn

Das „Leben“ und bunte Programm findet auch in Haus Ahorn nicht nur im Speisesaal oder auf den Wohngruppe statt, auch für Menschen die aus gesundheitlichen Gründen das Bett nicht verlassen können bieten wir eine Vielzahl von Angeboten.

Damit im Blickfeld nicht die meiste Zeit die weißen Decken und Wände sind, versuchen wir die Umgebung der Bewohner jahreszeitlich entsprechend zu gestalten.

Aktuell sind an den Betthimmeln, die von unseren Betreuungsassistenten regelmäßig um dekoriert werden, schöne, bunte, selbstgebastelte Schmetterlinge mit glitzerndem Schweif befestigt.

Neben dem Verändern des Blickfeldes versuchen wir auch die „Geruchsknospen“ mit reinen ätherischen Ölen anzusprechen. Diese riechen nicht nur gut, sondern regen auch verschiedenste Körperfunktionen an.
Es gibt Düfte die beruhigen, andere wiederum unterstützen die Konzentration, um diese sicher anwenden zu können haben unsere Kollegen aus der Betreuung extra Fortbildungen besucht.

Ein weiteres besonderes Angebot sind unsere Klangschalen. Es sind verschieden große Klangkörper, die auf leichtes Anschlagen unterschiedliche Töne und Vibrationen abgeben, diese beruhigen und helfen die eigenen Körpergrenzen zu erleben.

Besonders freuen wir uns auf die Balkone die dieses Jahr gebaut werden, sodass unsere Bewohner mitsamt des Bettes auch rausgefahren werden können.

Sascha Schleuer

Haus Magnolie: Ich wünsche mir ein Haus, ein Auto und ein Segelboot

Wünsche wie Herzens- und Alltagswünsche müssen nicht immer großartig und außergewöhnlich sein. Werden diese erfüllt, wird uns „warm ums Herz“ und wir sind eine für Weile glücklicher und zufriedener.

Aus diesem Grund wurde unser „Wunschbuch“ ins Leben gerufen. Darin werden die Herzens- und Alltagswünsche von unseren Bewohner/innen festgehalten, auch die ‚verrückten‘ Wünsche, z.B. eine Kutschfahrt durch das Bergische Land.
Durch aufmerksames Zuhören in den Gruppenangeboten, Einzelbetreuungen oder in Gesprächen, wird schon mal der eine oder andere Wunsch genannt. Auch Wünsche, die sich augenscheinlich erst einmal nicht so schnell erfüllen lassen.

Wünsche werden in unserem Wunschbuch festgehalten und versucht zu realisieren. So konnte zum Beispiel an einem Wochenende ein Wunsch erfüllt werden: Käsekuchen backen. Die Wochenendaktion „Quark mit Mandarinen“ wurde kurzer Hand geändert bzw. um ein paar Zutaten ergänzt und der Wunsch nach einem selbstgebackenen Käsekuchen wurde mit Erfolg umgesetzt. Lecker.

Darf man Wünsche preisgeben? Soll man sie verraten? Mit welchen Wünschen ist unser Wunschbuch gefüllt? Es sind keine Südseereisen, Diamanten oder Goldbarren, es sind kleinere Wünsche, die den Alltag versüßen und zum Wohlbefinden beitragen.

Es gibt Wünsche wie

  • kleinere Ausflüge: zum Bäcker um die Ecke, auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen
  • zum Abendessen im Biergarten
  • Heringssalat selber machen
  • Erbsensuppe wie bei Muttern
  • frischen, selbstgebackenen Semmel (Stuten) zum Osterfrühstück
  • einen frischen Salat zubereiten
  • Stadtbesuch, Bekleidungseinkauf
  • Operettenmusik u.v.m.

Die nächsten Wünsche sind schon in Bearbeitung, der Heringssalat wird in April gemacht, der Salat ist für Mai geplant und im Mai kommt ein stadtbekannter Pianist und spielt auf dem Klavier Operettenmelodien.

Und sobald das Wetter es wieder zulässt, werden die Ausflüge gestartet, denn Einkaufen und Kuchen essen gehen macht bei schönen Wetter einfach mehr Spaß.

Unser Wunschbuch von Haus Magnolie füllt sich stetig und darüber freuen wir uns.

Haus Eiche: „Darf ich bitten?“ – Die Tanzbar für Menschen mit Demenz in der Cobra

Tanzen weckt bei den meisten Menschen glückliche Erinnerungen an die Jugend, an die große Liebe und an fröhliche Feiern. So empfanden es auch unsere Bewohner*innen bei der Tanzparty in der Cobra. Bei Kaffee und Gebäck wurde gesungen, geschunkelt und getanzt.

Die Tanzbar in der Cobra bringt das Tanzen dorthin zurück, wo es für ältere Menschen hingehört: in den Tanzsaal! Spaß, Freude und Geselligkeit stehen dabei im Vordergrund.

Die Tanzparty am 16. Februar stand unter dem Motto „Karnevalsparty mit den Oldtimers“, einer holländischen Band, die bevorzugt Musik aus den 50er, 60er und 70er Jahren spielt und die Gäste daneben mit bekannten Karnevalsliedern in Stimmung brachte.

Von Walzer über Cha-Cha-Cha, Samba und Foxtrott bis hin zu Swing und Rock ‘n Roll, es waren alle bekannten Tänze dabei. Der Höhepunkt war der Besuche des diesjährigen Solinger Prinzenpaares Danny I. und Jochen I. Einige unserer Bewohner*innen wurden persönlich von ihnen begrüßt und freuten sich über die hübsche ausgefallene Kleidung des Prinzenpaares.

Für die Bewohner*innen von Haus Eiche war es ein gelungener und abwechslungsreicher Nachmittag mit Bewegung, Spaß und viel Freude.

Angelika Zeyn (Mitarbeiterin der Sozialen Betreuung)
Foto von Karsten Engel

Tagespflege: Ach, was wäre das jetzt schön …

… wir schließen die Augen und fangen an von einer steifen Brise im Frühjahr zu träumen. Fast spüren wir schon den Wind, der die wasserdichten Jacken aufbläht und gegen den sich jeder beim Spaziergang stemmen muss, um nicht fortgeweht zu werden.

Nasen und Wangen sind trotz dicker Schals von der Kälte gerötet. Die Seeluft riecht salzig, ist frisch und klar, sie tut uns unwahrscheinlich gut. Das laute gleichmäßige Meeresrauschen wirkt so ausgleichend und beruhigend. Die Wellen rollen hintereinander weg, manchmal überschlagen sie sich auch und wir bekommen die Gischt ins Gesicht gespritzt.

Der Sand knirscht feucht unter den Schuhsohlen und wir entdecken viele außergewöhnliche und verschiedenartige Muscheln. Ob auch Bernstein darunter zu finden ist? Es ist genau das richtige Wetter mit viel Wind, manchmal Regentropfen und immer wieder blitzenden Sonnenstrahlen zwischen den schnell dahinwehenden Wolken.

Voller Vergnügen schauen wir einigen Kindern mit ihren Eltern dabei zu, wie sie Drachen steigen oder auch abstürzen lassen. Während unserer ausgiebigen Strandwanderung bewundern wir auch manche kunstvoll gebauten Sandburgen. Auf unserem Rückweg ändert sich das Wetter und wir dürfen noch ein wunderschönes Abendrot am Himmel über dem Meer genießen.

Nun wird es Zeit, zurück zum Hafen zu gehen, denn auch der schönste Tag geht irgendwann dem Ende entgegen. Dort läuft gerade ein Kutter ein, der Krabben und frisch gefangenen Fisch mitbringt … mmh, welch ein Duft und so ein leckeres Fischbrötchen wäre jetzt genau richtig. Der Geschmack liegt uns direkt auf der Zunge und das Wasser läuft uns schon im Munde zusammen.

Ach, war das jetzt schön …
… denn auch bei einer Phantasiereise kann jeder viel erleben und wir können dabei sogar manches wieder neu erspüren.

Haus Magnolie: Ein Spaziergang durch die Wintererinnerungen

In einer Gruppenstunde, in der wir uns auf eine Fantasiereise begeben haben, sind wir im Anschluss auf das Thema Winter zu sprechen gekommen.

Von Kindheitserinnerungen bis zur heutigen Zeit als älterer Mensch erfolgte ein intensiver Austausch über die Winterjahreszeit. Da wurden Erinnerungen wach, z. B. an das Schlittenfahrten, den Schneemannbauen, aber auch den Gebrauch von früheren Gleitschuhen zum Schlittschuhfahren.
Es wurde sich rege ausgetauscht über Skifahrten, Skigebiete, die kennengelernt wurden.

Wichtiges Thema war selbstverständlich auch das Rodeln im Bergischen Land über Hügel und Täler mit all ihren Tücken, wurde bunt und ausführlich beschrieben. Einige Bewohner erzählten, dass sie als Kinder völlig angstfrei jede Abfahrt sofort „runtergesaust“ sind. Da spielte es auch keine Rolle, dass eine herannahende Pferdekutsche gesichtet wurde. Diese stellte noch keine potentielle Gefahr dar.

Ebenso wurde der Bekleidungsunterschied von früher, sprich “Röcke mit Wollstrümpfen für Mädchen“ und „lange Hosen für Frauen“ für heute, ausführlich besprochen.

Auch, wenn die Mutter früher gesagt hat: ‚Kind, pass auf, du erkältest dich so‘, stellte dies in der Kindheit kein Hindernis für das weitere Treiben im Schnee dar. Die Mutter wusste auf jeden Fall auch bei Erkältungskrankheiten, welche Hausmittelchen eingesetzt werden mussten.

Da der Austausch so rege war und die Gruppe gemütlich zusammensaß, wurde bei warmen Getränken wie Tee und Kakao das eiskalte Thema Winter in ausgelassener Stimmung über Schneeballschlachten, Schneemann-Bauen, Laufen mit Gleitschuhen mit passenden Geschichten, Rätseln, einem kleinen Winterquiz und einer Bewegungsgeschichte mit Schwungtuch weiter vertieft.
Die vielen Erinnerungen, die zutage kamen, weckte zeitgleich weitere: „Weißt Du noch? War es bei Dir genauso? Ach war das eine schöne Zeit.“

In der Erinnerung war das Winterwetter in der Kindheit immer schneereich war. Auf jeden Fall hat es für schöne Stunden gesorgt.

Bei aller Unbeschwertheit, die durch die Erinnerungen an die vergangenen Winter als Kinder geweckt wurden, so sind sich alle einig gewesen, es heute schöner ist, wenn der Winter vorüber ist und sich die ersten Frühlingsboten ankündigen und somit die nächste Jahreszeit vor der Tür steht, denn „gefroren haben wir über den Winter genug“.

Noch immer ist der Winter nicht vorbei.

Haus Buche und deren Bewohner*innen kochen sich die Jahreszeit warm. Endlich ist es soweit. Viele Bewohner*innen des Seniorenzentrums Bethanien Solingen freuen sich auf den heutigen Tag. Wir schwingen die Kochlöffel, denn wir kochen gemeinsam eine schöne heiße Suppe. Eine Käse-Lauch Suppe soll es heute werden und zum Nachtisch ein süßer Vanillepudding. Die Finger sind gewaschen, die Messer sind gewetzt, das Gemüse ist geputzt.

Viele Bewohner*innen tauschen sich schon während der Vorbereitung untereinander aus wie sie früher in ihrer Kindheit eine gute Suppe mit Mutter zusammen gekocht haben. Dabei kommen viele unterschiedliche, aber auch viele gute Ideen auf den Tisch. Der Großteil der Bewohner*innen erinnert sich daran, wie wertvoll eine solche Suppe früher gewesen ist.
Manch einem läuft bei dem Gedanken schon das Wasser im Munde zusammen. Kurze Zeit später köchelt dann das frisch geschnittene Gemüse in einem großen Topf. Auf der anderen Seite des Tisches geht der Nachtisch in die Vorbereitung. Es zieht ein leckerer und süßer Vanilleduft durch den Raum. Alle können es kaum erwarten. Der Tisch wird hübsch eingedeckt, Servietten werden gefaltet und dem gemeinsamen Essen steht nichts mehr im Wege. Das Besteck klimpert und die Gespräche untereinander verstummen und beschränken sich auf „mmmhh … lecker … köstlich“ Allen Mitwirkenden haben die selbstgekochte Suppe und die süße Nachspeise geschmeckt.

Die Bewohner*innen freuen sich schon auf die nächste Kochaktion und wissen auch schon was sie gerne essen würden. Es soll Pizza geben! Und gekocht wird ab sofort regelmäßig auf allen Wohngruppen.
Jessica Müller

Karneval in Haus Eiche

Bei uns in Haus Eiche wird wie in jedem Jahr Altweiberfastnacht gefeiert. Wir treffen uns dazu im Foyer. Ob geschminkt oder nicht, verkleidet mit und ohne Pappnase, jeder ist dabei, der Lust und Laune am Feiern hat.
Dazu lassen sich die Mitarbeiter immer etwas einfallen. Da kann es sein, dass an diesem Tag Piraten, Clowns, Cowboys und Prinzessinnen in Haus Eiche anzutreffen sind.

Für unsere Männer ist an diesem Tag natürlich Krawattenpflicht.
Bei traditioneller Karnevalsmusik wird ausgelassen getanzt und spätestens bei der Polonaise sind alle dabei. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt Berliner Ballen, Knabbereien und Getränke.

Sehr viel Freude haben die Damen, wenn sie um 11.11 Uhr den Herren die Krawatte abschneiden dürfen. Ein ganz besonderes Highlight ist es, wenn die Krawatte des Chefs daran glauben muss.

Am darauffolgenden Montag schaut sich der ein oder andere noch gerne einen Rosenmontagszug an und lässt damit die närrische Zeit so langsam ausklingen.

In diesem Sinne
Solig lot jonn, Alaaf und Helau!

Elke Eversberg (Mitarbeiterin der Sozialen Betreuung)

Haus Ahorn: Neujahrsempfang

Es ist schon eine Tradition geworden, unser Neujahrsempfang mit Brunch für unsere Angehörigen in Haus Ahorn.
Am Samstag, den 7. Januar bauten wir unseren Speisesaal um, damit wir Platz für unsere 50 angemeldeten Angehörigen hatten, dazu kam ein Team von 14 Mitarbeitern aus unserem Haus.

Nach einer kurze Ansprache und Vorstellung der Mitarbeiter stießen wir erst mal mit Sekt auf das neue vor uns liegende Jahr an. Dabei kommt natürlich der Wunsch auf, dass wir die Höhen und Tiefen, die das Jahr bringen wird gemeinsam meistern.

Es ist uns wichtig, in einem guten Kontakt mit unseren Angehörigen zu stehen, und daher ist diese Art der Begegnung immer sehr schön. Die Küche in Bethanien sorgte für viel Auswahl auf unserem Buffet und jeder konnte sich dort nach Herzenslust stärken. Dabei liefen gute Gespräche an den einzelnen Tischen.

So geht Haus Ahorn ins neue Jahr und freut sich auf viele gute Begegnungen im Haus oder im Parkgelände. Freuen können sich unsere Angehörigen schon auf unser gemeinsames Grillen im Sommer.

In dem Sinne mit einem Spruch von Novalis, der auch in der kurzen Rede ein Leitfaden war:
„Begrüße das neue Jahr vertrauensvoll und ohne Vorurteile, dann hast du es schon halb zum Freunde gewonnen.“ Ulla Rappen

Haus Buche: Fit mit Schwung und Gesang

Im Januar ist es wieder soweit. Fast jeder hat seine persönlichen Vorsätze für das neue Jahr. Was können wir alles besser machen? Sich mehr bewegen, gesünder essen, mehr frische Luft und, und, und. Einfallen kann uns da ganz viel. Ob jung oder alt, fit sein und fit bleiben ist ein Anliegen, das sicherlich jeder von uns hat. Und so möchten wir natürlich unsere Bewohner*innen auch gern bei der Umsetzung aller guten Vorsätze unterstützen.

Egal ob noch zu Fuß, am Rollator oder im Rollstuhl, sich bewegen, ein wenig Sport machen, dass ist immer möglich. Und so geht’s los im Haus Buche, ganz unter dem Motto: Man ist nur so alt wie man sich fühlt! Bewegungsangebote finden hier regelmäßig statt. Mit rollenden und fliegenden Bällen, im Takt bekannter Volkslieder, mit Schwungtuch oder Tüchern, sich gemeinsam bewegen macht allen Spaß.

Nicht nur die Stärkung und Erhaltung unserer körperlichen Fähigkeiten spielt hier eine Rolle. Auch der Spaßfaktor macht es, dass die Bewegungsangebote von unseren Senioren*innen immer gut besucht werden. Denn wie könnte ein Vormittag schöner und schneller vergehen, als in einer Gemeinschaft mit viel Spaß, Musik und Bewegung.

Und diejenigen Bewohner*innen, die vom Sport nicht genug bekommen können, die können außerdem noch die Angebote in anderen Häusern nutzen. Denn auch dort trifft man sich regelmäßig, um sich gemeinsam zu bewegen. Also, bleiben Sie fit.

Nicola Mainzer

Haus Magnolie: Silvester und Prosit Neujahr

2016

Der letzte Nachmittag des vergangenen Jahres wurde in fröhlicher Runde mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken und einem Jahresrückblick anhand einer Diashow gestaltet.
Gestärkt mit Kaffee, Berliner Ballen, Eierlikör und Salzgebäck wurde die Diashow mit großem Interesse gestartet. Es wurden Bilder gezeigt von

  • den regelmäßig stattfindenden Clownvisiten,
  • einer Schlagerparade am „Altweibertag“,
  • der Färbeaktionen der Ostereier während der Osterwoche,
  • der Schönheitswoche, in der unsere Bewohner verwöhnt wurden mit Handmassagen, Frisuren, Nagelpflege
  • sommerliche Veranstaltungen im Garten wie z. B. das Grillfest,
  • dem Ausflug nach Haus Rüdenstein,
  • dem Ausflug zum Thomashof in Burscheid während der Bauernhofwoche,
  • der Aktionswoche Solingen, in der unser Haus in den Solinger Farben gestaltet war, Messer ausgestellt wurden
  • dem Angehörigenbrunch
  • sowie Koch- und Backaktionen gezeigt.

Aber auch Bilder des normalen alltäglichen Lebens wurden präsentiert, was sofort für einen regen Austausch und Fröhlichkeit unter den Bewohner/innen sorgte.

Zusammenfassend war für erkennbar, dass die Bewohner/innen durch das Betrachten der Bilder und Erzählen gerne und zufrieden auf das vergangene Jahr zurückgeblickt haben.
Den letzten Abend des Jahres haben wir bei einem gemeinsamen Abendessen an Familientischen in gemütlicher Atmosphäre genossen. Anschließend nutzten viele das Angebot ein Glas Sekt, auf Wunsch auch mit Orangensaft, mit den Wünschen für einen „ guten Rutsch und gesunden Start ins neue Jahr“ ausklingen lassen.

Zusätzlich gab es für unsere Nachtschwärmer im Haus wurde von der Nachtschicht ein Glas Sekt und das Betrachten des Feuerwerks angeboten, was von einigen Bewohner/innen gerne angenommen wurde. Ein Bewohner hatte sogar als Überraschung „Käsepieker“ gemacht, was als kleiner Mitternachtssnack gereicht wurde.
Und ja, eins steht fest, 2017 werden wir genauso froh gestimmt unsere gemeinsamen Ausflüge und Aktionen planen und anpacken.

2017

Der erste Tag im neuen Jahr begann mit einem gemütlichen Frühstück.
Es wurde jede/r mit einer — vorher in gemeinsamer Nachmittagsaktion gebastelten — Neujahrskarte begrüßt.
Die dort aufgeführten guten Wünsche wurden von den Bewohnern selbst zusammengetragen und fast jede Karte wies einen anderen Wunsch auf.

So entstand schnell eine fröhliche Stimmung durch das „Vergleichen und Vorlesen“ der unterschiedlichsten Wünsche. Mit einem gemütlichen Kaffeetrinken und Erzählen auch über die vergangene Weihnachtszeit sowie vorgelesener Neujahrsgedichte (besinnlich und lustig) starteten wir gemeinsam mit den Bewohner/innen gut gerüstet ins neue Jahr.

Nicole Odenhoven und Christa Simon

Haus Eiche:Silvester

In Haus Eiche wurde Silvester mit Hilfe von vielen Angehörigen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen mit einem schönen bunten und sportlichen Abend gefeiert. Die Bewohner*innen wurden dazu ins Foyer eingeladen. Es wurde immer voller und voller, alle Plätze waren bereits besetzt, aber es kamen immer noch mehr Bewohner*innen und Angehörige. Jede Lücke wurde gefüllt.

Der Abend begann sportlich mit einer Runde Fußball und Bewegungsspielen. Mit bunten Bällen wurde auf Eimer gezielt und es waren viele „Ahs“ und „Ohs“ hören. „Schade, knapp vorbei!“ Die bunten Bälle tanzten durch den Raum und zur passenden Tanzmusik tanzten schließlich auch die Bewohner*innen. Mit denjenigen, die nicht mehr auf der Tanzfläche tanzen konnten, wurde geschunkelt und die Freude darüber zeigte sich in ihren Gesichtern. Ein Bewohner spielte Akkordeon und alle sangen die Lieder mit.

Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt. Es gab Silvesterbowle und dazu wurden Chips geknabbert. Bunte Hütchen, Tischraketen und eine bunte Fontäne auf der Terrasse brachten die richtige Silvesterstimmung und verschönerten den Abend.

Als den Bewohner*innen die Augen schwer wurden, wurde noch einmal mit einem „Prost Neujahr, alles Gute!“ angestoßen und sie gingen müde, aber zufrieden schlafen.
Dorothea Cornelsen (Mitarbeiterin der Sozialen Betreuung)

Haus Ahorn: Adventszeit

Wir blicken auf eine schöne Adventszeit zurück in Haus Ahorn. An vielen Tagen war das Haus erfüllt von Plätzchenduft, und an kalten Tagen wärmten sich unsere Bewohner*innen an leckerem Punsch. Es wurde gebacken und gebastelt, gesungen und musiziert. Kurz vor Weihnachten machten wir sogar noch einen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt nach Leverkusen. Neben Glühwein und Reibekuchen konnten auch Weihnachtsgeschenke für die Angehörigen besorgt werden.

Mit vielen kleinen und größeren Höhepunkten war die Adventszeit eigentlich so wie zuhause. Darüber sprachen wir auch an den Feiertagen, dass Heimat da ist, wo man sich zuhause fühlt. Somit hoffen wir, dass wir unseren Bewohner*innen in diesen Tagen ihr eigentliches zuhause ein wenig ersetzen konnten.
Der Höhepunkt war der Heiligabend, denn dort war Bescherung unter unserem Tannenbaum im Speisesaal. Unsere Bewohner*innen konnten es gar nicht abwarten, die Päckchen zu öffnen. Auch am 1. Weihnachtstag gab es ein gemütliches Beisammensein am Tannenbaum.

Nun freuen wir uns auf ein gemeinsames neues Jahr hier in Haus Ahorn in 2017 und wir werden immer mal wieder an dieser Stelle berichten.

Haus Buche: Alle Jahre wieder!

Alle Jahre wieder bereiteten sich die Mitarbeiter*innen aus den verschiedenen Häusern mit viel Engagement und Freude auf die Weihnachtszeit mit den Bewohner*innen vor. Es wurden gemeinsam Weihnachtsplätzchen gebacken, die Weihnachtsbäume wurden aufgestellt und geschmückt, es gab große Adventsfeiern für die Bewohner*innen auf den Wohnbereichen mit Musik, Gesang und köstlichem Essen und vieles, vieles mehr.

Was an Weihnachten nicht fehlen durfte, ist natürlich die Bescherung. Und damit niemand leer ausging, waren die Mitarbeiter*innen der Pflege emsig einkaufen. Mit viel Liebe und Gedanken wurde überlegt und ausgewählt, wer von unseren Senioren*innen sich über welches Geschenk freuen würde. Auch das Betreuungsteam im Haus war nicht untätig. Noch spät am Abend hat man sich getroffen und gemeinsam für die Bewohner*innen an den Weihnachtsüberraschungen gearbeitet.

Lustig war es, für alle Bewohner*innen im Haus einen Lebkuchenmann zu backen, und der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Das Gebäck hat nicht nur lecker geschmeckt, es sah auch wirklich hübsch und lustig aus, und hat fast allen unseren Senioren*innen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und ist das nicht das schönste Weihnachtsgeschenk für uns alle, sich gegenseitig Freude zu schenken?!
In diesem Sinne wünschen Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen aus Haus Buche allen ein frohes neues Jahr.

N. Mainzer

Adventsvorbereitungen in Haus Magnolie

Im regen Austausch mit den Bewohner/innen wurde schnell geklärt, was für sie zu einer besinnlichen und gemütlichen Adventszeit gehört:

Unter Berücksichtigung der Bewohnerwünsche wurden 11 kg (!!!) Plätzchenteig zu Spritzgebäck, Berliner Brot, Vanillekipferln und Mürbeplätzchen verarbeitet. Selbstgebackenes, so der einstimmige Tenor der Bewohner/innen, darf beim Kaffeetrinken in der Adventszeit nicht fehlen.

Im Vorfeld wurden die Mitarbeitenden und Angehörigen gebeten, Plätzchendosen an unser Haus auszuleihen…. UND wirklich jede Dose wurde dann auch bis oben hin gefüllt. Jeden Tag wurde eine Dose mit Gebäck bereitgestellt, so dass sich jede/r im Vorbeigehen bedienen konnte. Es hat allen geschmeckt. Denn nur so ist es zu erklären, dass trotz der Mengen die Vorräte in der zweiten Adventswoche schon fast alle aufgegessen waren.
Das Haus wurde Ende November mit Tannengrün und Weihnachtsdekoration geschmückt. Eine gebastelte Adventsstadt aus Weckgläsern verziert die Fensterbank im Speisesaal und wird zum Abend hin durch elektrische Lichter erleuchtet. Ein Adventskalender mit „Adventchen“ (kleinen Präsenten) für alle Bewohner wurde dekorativ auf gehangen und jeder/r freut sich schon auf den Tag, an dem sie endlich ein Päckchen öffnen dürfen.

Wie im letzten Jahr war ein Höhepunkt das gemeinsame Schmücken des Weihnachtsbaumes und schnell wurde man sich auch über die Gestaltung einig: Lichterketten, rote Kugeln, und Strohsterne Goldendes Stanniollametta wurde abgelehnt. Der Duft und die Lichter des Baumes verströmen Vorfreude auf Weihnachten.

Auch ein Mistelzweig dufte in diesem Jahr nicht fehlen, er wurde kurzerhand in einen Kronleuchter gehangen. Dieser lädt automatisch zum Verweilen ein und wer weiß, vielleicht wurden ein oder mehrere Küsschen schon darunter vergeben… Der Spaß und die Gesellschaft bei den Vorbereitungen standen im Vordergrund, in ausgelassener Stimmung wurde dabei von Früher berichtet, Erinnerungen ausgetauscht und Weihnachtsgedichte aus der Kindheit vorgetragen.

Wir haben gebacken, geschmückt und gebastelt, die Ergebnisse sind ein voller Erfolg und begleiten uns durch die besinnliche Adventszeit, für das leibliche Wohl wurde mit heißem Kakao, Karamelllikör, Tee mit Honig, Plätzchen und Schokolade gesorgt. An einem Morgen war eine Gruppe Kinder aus der Kindertagesstätte Börkhauser Feld zu Besuch, die inbrünstig den Bewohner/innen Adventslieder vorgesungen haben.
Gut vorbereitet und stressfrei sind wir in die Weihnachtszeit gestartet und haben auch noch ein paar schöne Angebote vor uns, wie der Weihnachtsbrunch mit den Angehörigen, ein Weihnachtsmusical mit der Grundschule Aufderhöhe in der Kapelle, der Bewohnerweihnachtsgottesdienst, ein Besuch des Newa Ensembles aus St. Petersburg und natürlich der Heilige Abend mit der Bescherung.

Nicole Odenhoven

Haus Eiche: Plätzchen-Backaktion

Wie schon in den vergangenen Jahren trafen sich auch in diesem Jahr an einem Samstag Ende November die Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeitenden von Haus Eiche zur gemeinsamen Weihnachtsbäckerei. Der Teig wurde fertig aus der Küche geliefert, so dass wir gleich loslegen konnten. Da wurden Sterne, Herzen, Tannen und Engel ausgestochen und nach dem Backen mit buntem Zuckerzeug verziert, von Hand wurden Vanillekipferl geformt und die Kurbel für das Spritzgebäck gedreht. Kaum waren die ersten Plätzchen im Backofen, da duftete es schon im ganzen Haus wunderbar appetitlich.

Nachdem der ganze Teig verarbeitet worden war und in den Küchen wieder Ordnung herrschte, trafen sich alle Beteiligten im Foyer, um die Ergebnisse der Backaktion in gemütlicher Runde bei einer Tasse heißen Punsch zu probieren.

Heidel Uzozie

Haus Buche: Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Mit riesigen Schritten geht es auf die Advents- und Weihnachtszeit zu. Die Ankündigungen für den diesjährigen Bethanien Weihnachtsmarkt am 3. und 4. Dezember sind bereits ausgehängt, und auch auf die gemütlichen Weihnachtsfeiern für die Bewohner*innen freuen sich schon alle im Haus Buche. Natürlich soll auch die Stimmung vorweihnachtlich gemütlich sein. Hierzu möchte jedermann gern beitragen, und so ist viel los in der Vorweihnachtszeit. Das Betreuungsteam hat sich eine Menge Weihnachtsangebote ausgedacht, und jeder der möchte packt tatkräftig mit an. Es werden Plätzchen gebacken, Sterne gebastelt und Adventskränze gesteckt.

Natürlich alles gemeinsam mit den Bewohner*innen und einer riesigen Menge Spaß. Wer hier in gemütlicher Runde zusammen sitzt, sich an vergangene Weihnachtsfeste erinnert, miteinander erzählt und singt und sich an den Weihnachtsvorbereitungen beteiligt, vergisst das nasse und kalte Wetter draußen.

Drinnen in Haus Buche ist die Weihnachtsstimmung bereits eingezogen. Der 1. Advent kann kommen, die ersten Kerzen können brennen, denn wir sind gut vorbereitet.

Haus Ahorn: Dem bergischen Amazonas ganz nah

Et es November. Lur ens, wat hie passiert es, in Haus Ahorn!

Ab und an gibt es in Haus Ahorn unterschiedliche Themenwochen. Was liegt hier in Solingen näher, als „Bergische Wochen“ in Angriff zu nehmen. So starteten wir mit einem Ausflug zur Müngstener Brücke, konnten bei gutem Wetter den sogenannten bergischen Amazonas (die Wupper) bewundern und sogar mit einigen Bewohner*innen von der Solinger Seite auf die Remscheider Seite mit der Schwebefähre übersetzten. Im Haus Müngsten kehrten wir dann ein, um uns auszuruhen und zu stärken.

Hintergrundwissen bekamen wir dann bei einem gemütlichen Filmnachmittag bei dem Film von dem renommierten Tier- und Naturfilmer Sigurd Tesche über die Wupper, dessen Tiere und Pflanzen.

Viele Erinnerungen wurden im Waschhaus Weegerhof geweckt. Es wurde uns gezeigt, wie in vergangenen Zeiten Wäsche gewaschen, getrocknet und gebügelt wurde. Um diese Arbeitsschritte zu bewältigen, wurde fast eine ganze Woche benötigt. Das Waschhaus war in der Spar-und Bauverein Siedlung Weegerhof ein beliebter Treffpunkt zum Austausch. Noch heute besteht die Möglichkeit, dort Wäsche zu waschen- allerdings in modernen Maschinen.

Wieder der Wupper ganz nahe, kamen wir bei dem Ausflug nach Rüden. Der Legende nach war Robert von Berg, ein Jungherzog aus dem Herzogtum Berg, zur Weihnachtszeit 1424 auf der Jagd nach einem Hirsch. Im unwegigen Schnee stürzte der Reiter an einem Abgrund im Bereich Wupperhof von seinem Pferd und verletzte sich. Sein Begleiter, der Rüde, eilte der Jagdgesellschaft nach, die sich schon auf dem Rückweg nach Schloss Burg befand. Diese folgte dem aufgeregten Bellen des herrenlosen Hundes, so dass der junge Herzog gerettet werden konnte. Darauf hin, ließ der Herzog seinem Hund ein Denkmal errichten, das bis heute noch gut erhalten ist.

Abschluss der Bergischen Woche, war die Bergische Kaffeetafel, die im großen Speisesaal des Hauses stattfand. Hier gab es viele klassische, bergische Leckereien. Besonders begehrt waren die selbst gemachten Waffeln mit Milchreis und Kirschen. Frischer Semmel, mit oder ohne Mandeln oder Rosinen, Schwarzbrot und mehr. Neben verschiedenen süßen Brotaufstrichen wie Honig und Zuckerrübensirup wurden auch Wurst und Käsespezialitäten angeboten. Dazu wurde Butter, Zucker und Zimt gereicht.

Mit großen Vergnügen wurde das Bergische Heimatlied eingestimmt und selbst die nicht „Einheimischen“ fühlten sich dem Bergischen Land, Solingen, in diesem Moment, verbunden.

Miriam Winkler, Fachkraft Soziale Betreuung Haus Ahorn

Haus Magnolie: Brunch für Angehörige

Am Samstag, den 5. November fand im Haus Magnolie der jährlich Brunch für Angehörige statt, dieses Mal zum Thema: Patientenverfügung, sowie Vorsorgevollmacht und Generalvollmacht.

Während eines ausgiebigen Brunchs, bestand erst einmal die Gelegenheit andere Angehörige kennenzulernen und sich auszutauschen.

Eine Referentin des Palliativen Hospiz Solingen e.V. PHoS war für das Thema eingeladen. Diese stellte in entspannter Atmosphäre anhand eines Beispiels eine Patientenverfügung vor, ging auf Fragen ein.
Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen. (Wikipedia)

Eine Patientenverfügung (Vordruck) hatte die Referentin von PHoS für jeden Anwesenden mitgebracht. Aufgrund des regen Austausches unter den Angehörigen, wurde dies zum Schwerpunkt des Referates gemacht.

Was kann ich in einer Patientenverfügung alles festlegen? Werden meine schriftlich geäußerten Wünsche berücksichtigt? Muss sich der Arzt/ die Ärztin daran halten? Dies waren nur ein paar, der vielen wichtigen Fragen, die die Anwesenden beschäftigten.

Es erscheint sehr sinnvoll, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, damit im eintretenden Bedarfsfall u.a. der Entscheidungsdruck ein Stück weit von den Angehörigen genommen wird.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass hierdurch in der ohnehin schweren Zeit, allen Beteiligten eine große Last von den Schultern genommen wird. In der Vorsorgevollmacht wird schriftlich festgelegt, dass eine andere Person im Falle der Entscheidungsunfähigkeit bevollmächtigt wird. Hier kann u.a. festgelegt werden, dass behandelnde Ärzte Auskünfte über den Allgemeinzustand geben dürfen, dies ist z.B. auch beim Ehepartner notwendig.

Die Generalvollmacht ist sofort gültig, ohne dass dafür ein bestimmtes Ereignis vorliegen muss wie z. B. die Entscheidungsunfähigkeit.

Am Ende des Vormittags konnten sich alle Anwesenden nur noch herzlich bei der Dozentin für die Anregungen bedanken! Wenn auch Sie sich intensiver mit dieser Thematik beschäftigen möchten, gibt es neben PHoS, Gotenstr.1 in 42653 Solingen öffentliche Einrichtungen, die Ihnen weiterhelfen können:

Stadt Solingen: www.stadt.solingen.de und Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz: www.bmjv.de

Haus Eiche: Laternen und Weckmänner

Anlässlich von Sankt Martin bastelten Uta und ich mit den Bewohner*innen der Wohngruppe Abendsonne bunte Laternen. Dafür beklebten wir gemeinsam Luftballons mit Transparentpapier, erst quadratische Stücke aus bunten Farben und zur Verzierung bunte Sterne. Der Kleister an den Händen klebte mehr als nur die Papiere an den Luftballon und es wurde viel gelacht. Einige Tage später konnten wir die Luftballons aus den Laternen lösen. Die ungleichen Ränder wurden abgeschnitten und zwei kleine Löcher in den Rand gebohrt, damit die Laternen mit Draht aufgehängt werden konnten. Während Uta mit einigen Bewohner*innen den Wohnraum mit unseren Laternen dekorierte, backten eine andere Bewohnerin und ich kleine Weckmänner aus Quark-Öl-Teig. Die Rosinen, die wir als Augen auf die kleinen Männchen legten, wirkten viel zu groß auf den kleinen Köpfen, aber das hat uns nicht gestört! Während sie im Ofen herrlich braun gebacken wurden, kamen immer wieder Kollegen*innen und Bewohner*innen in die Küche und schnupperten den süßen Duft. Anschließend wurden unsere Weckmänner mit süßem Zuckerguss bestrichen.

Als der Wohnraum dekoriert und die Weckmänner abgekühlt waren, setzten wir uns gemeinsam an den großen Tisch im Wohnraum und probierten die süßen Teigmännchen. Sie waren köstlich! Zwischendurch sangen wir Martinslieder, wie „Ich geh mit meiner Laterne“ und „Sankt Martin“. Viele Strophen konnten wir auswendig, an die anderen haben wir uns mit Liedertexten erinnert.

Abschließend erzählte Uta uns die Geschichte des heiligen Martin, der, nachdem er seinen Mantel mit einem armen Bettler teilte, fortan nur noch für die Kirche arbeiten wollte. Und deswegen feiern wir auch heute noch das Fest des Sankt Martin.

Rebekka Meier und Uta Hartmann (Mitarbeiterinnen der Sozialen Betreuung)

Haus Buche: Tierischer Besuch

Am Morgen des 18.10. steht der Aufzug in Haus Buche nicht mehr still. Viele Bewohner*innen fahren ins Erdgeschoss, um dann in Begleitung hinaus zugehen.

Der Grund steht grasend auf der Wiese neben dem Park Cafe. Es ist ein Alpaka und heißt „Sky“.

In der Sonne sitzend kann jeder der möchte einmal ertasten wie sich das dichte Fell des Alpakas, welches äußerlich einem Lama ähnelt, anfühlt. Einige, mit Tieren sehr vertraute Bewohner*innen, sind mutig und füttern Sky mit Möhren oder mit Blättern. Er scheint die Wiese vor dem Seniorenheim als seine „erobert“ zu haben, denn am liebsten würde er sich dort hinlegen und es sich gemütlich machen. Wie die Bewohner*innen aus Haus Buche, die die Sonnenstrahlen an diesem sonnigen Herbsttag genießen und den Alpaka aus nächster Nähe beobachten. Wie es sich in dieser für ihn neuen Situation verhält? Sehr aufmerksam wirkt es, wenn es den Kopf und den langen Hals hebt und sich umschaut und die Senioren begrüßt.

Die Mittagszeit naht und „Sky“ scheint wieder zurück zu seiner Herde, nachhause nach Hohenscheidt, zu wollen. Und auch die Senior*innen des Hauses werden zurück auf ihre Wohnbereiche begleitet. Denn schon bald steht das Mittagessen auf dem Tisch. Und während des Essens gibt es heute bestimmt eine Menge zu erzählen.

Jenifer Schorn

Tagespflege Bethanien in Solingen: Eine Festwoche zum 5. Geburtstag

Das Diakonische Werk Bethanien besteht seit über 120 Jahren, aber unsere Tagespflege gibt es erst (oder auch schon) seit 5 Jahren. Diesen Geburtstag haben wir zum Anlass genommen, eine Festwoche zu gestalten.
Eine ganze Woche, damit auch alle unsere Gäste ausgiebig mitfeiern konnten, denn manche besuchen uns wöchentlich nur an einem Tag, andere dagegen an mehreren.

Nun, wie landläufig bekannt ist: „Wer feiern will, muß vorbereiten!“ Das haben wir mit vereinten Kräften und viel Freude getan. Es gab diverse leckere Kuchen und als Besonderheit frische Obstbowlen … und die schmecken auch alkohofrei!

Fazit: So eine Festwoche ist etwas sehr Feines und vielleicht feiern wir den TP-Geburtstag jetzt auch jährlich!

Ricarda Hanke

Haus Magnolie: Aktionswoche „Bauernhof“

Am 26.09. fiel bei uns im Haus Magnolie der Startschuss für unsere Aktionswoche zum Thema: Bauernhof. Die Flure und Aufenthaltsbereiche von Haus Magnolie wurden im Vorfeld liebevoll dekoriert, so dass viel Vorfreude und Spannung bei den Bewohner*innen entstand. Die Woche startete mit einem gemeinsamen, deftigen Bauernfrühstück bestehend aus Bratkartoffeln und Rührei. Die Kochdüfte lockten erstaunlich schnell alle Bewohner*innen in den Speisesaal.

An jedem Tag gab es sowohl vormittags als auch nachmittags Angebote zum Thema. Durch „Bauernhof Bingo“, Gedächtnisspiele, Bildmaterial wie „Urlaub auf dem Bauernhof“ „Bauernhof heute und früher“ und dem Dekorationsmaterial wie einer Sense, viel Obst und Gemüse, Einweckgläser, Buttermaschine, Schafswolle, Federn u.v.m. gab es viel Gesprächsstoff und Austausch.

Es stellte sich heraus, dass viele Bewohner*innen in der Landwirtschaft aufgewachsen sind. Zudem haben viele selber für den täglichen Bedarf Gemüse gepflanzt und geerntet und/oder Kleinvieh gehalten. Die meisten haben eingekocht und auch die Tiermaterialien weiterverwertet z.B.: Wolle gesponnen oder Federn für Bettwäsche genutzt.

Der Höhepunkt der Woche war der gemeinsame Ausflug zum Thomashof in Burscheid. Dort wurde erst einmal gemeinsam Kaffee getrunken und dann ging es daran mit Rollstuhl und Rollator das Gelände zu erkunden. Schnell wurde der Kuhstall erobert, der Hofladen besichtigt und auch die Kaninchen, Schafe und Ziegen besucht. Zwei Ziegen, liefen frei auf dem Gelände, ließen sich streicheln und füttern. Wenn Engel reisen gibt es gutes Wetter und so saßen wir bis zur Abfahrt draußen und genossen die atemberaubende Landschaft des Bergischen Landes.

Die Woche endete am Freitag mit einem deftigen „Bauernmittagsessen“. Am Vortag wurde Kartoffelsalat selbst zubereitet, dazu gab es Bockwürste oder alternativ Weißwurst und Brezel. Die Dekoration der Bauernwoche passte noch hervorragend in die Erntedankzeit. Und aus dem „Dekorationsgemüse“ wurde noch für alle ein leckerer Gemüseeintopf gekocht. Viele fleißige Hände haben geholfen das Gemüse zu verarbeiten. Den Herbst haben wir dann gemäß der Bauernregel: „Hast du Gemüse und Wurst genug, ist das für den Herbst sehr klug“ genau richtig eingeläutet.

Nicole Odenhoven

Fachtagung pflegen: Demenz in Solingen – Anmeldefrist verlängert

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Fachtagung „Neugierig bleiben! Wissen und Impulse für die Praxis in der Pflege von Demenzerkrankten“ gibt es noch wenige Plätze. Sichern Sie sich jetzt Ihre Teilnahme bis zum 31. Oktober!

Die Tagung findet am 24. November in den Räumen der Diakonie Bethanien in Solingen statt.

Informationen und Anmeldung online unter www.pflegen-demenz.de/tagung oder über das Bildungszentrum Bethanien.

Haus Eiche: Rosen und Lavendel

In unserer Wohngruppe Himmelszelt hatten wir kurzerhand entschieden, die Monate August und September zu Rosen- und Lavendelmonaten zu machen. Viele Aktionen haben wir in dieser Zeit unter das Motto „Rose und Lavendel“ gestellt.

Unter anderem wurden verschiedene Rosen- und Lavendelmotive nach farblichen Vorlieben bemalt und danach ausgeschnitten. Einige Bewohnerinnen haben dabei ihre persönliche Rose gestaltet. Selbstverständlich bekamen unsere „Neuzüchtungen“ auch Namen. Die Damen haben den Rosen ihren eigenen Vornamen gegeben.

Das Ergebnis konnte eine ganze Weile in unserer Vitrine vor Haus Eiche bewundert werden.

Verena Enzenauer,
Mitarbeiterin soziale Betreuung Haus Eiche

Haus Buche: Ein Einzug mit Haustier

Herr Dieter Wendler (71) bewohnt seit Februar 2016 ein Zimmer in Haus Buche im Wohnbereich 1. Er ist mit seiner Hündin „Nicki“ eingezogen, 3x täglich kommt eine seiner Töchter ins Haus und geht mit Hündin Nicki spazieren. Ohne seine Hündin wäre ein Einzug ins Seniorenheim für Herrn Wendler nicht infrage gekommen. „Nicki ist für mich wie ein Kind, sie ist mein Lebensinhalt“. sagt er.

Herr Wendler hat eine große Familie und seine Kinder und Enkelkinder kommen ihn regelmäßig besuchen. Darüber ist er sehr froh. Er fühlt sich hier in Haus Buche sehr gut aufgehoben und gut betreut. Herrchen und Hündin haben sich hier sehr schnell eingelebt.
Herr Wendler geht gerne mit seiner Hündin Nicki im Park spazieren, sieht gerne fern und besucht die Beschäftigungsangebote im Haus.

Für die Zukunft wünscht sich Herr Wendler, dass der Kontakt zu seinen Kindern so bleibt wie er jetzt ist und dass seine Hündin „Nicki“ sein Leben noch lange begleitet.

Susanne Gehrmann, Soziale Betreuung

Eine kleine Reise mit dem Dreiradtandem

Am heutigen Tag war eine begleitete Radtour geplant, zu der Herr Appelbaum sein uriges Dreiradtandem mitgebracht hat. Bevor es losging haben wir in geselliger Runde gesessen und uns Kuchen, Kekse und Kaffee schmecken lassen. Gut gestärkt ging es danach los…

Das Wetter war genau richtig für eine schöne Runde über das Bethanien-Parkgelände, den angrenzenden Wald und abschließend über die Gillicher Straße auf den Hornberg mit dem wunderbaren Ausblick bis nach Köln.

Zu zweit sind wir auf dem Rad weit gekommen und haben Vieles gesehen. Mit einem guten Gefühl sind wir langsam zurückgefahren und unsere kleine Reise mit dem Rad ging zu Ende.

Begeistert und mit einem breiten Lächeln erzählten wir, was wir alles erlebt haben: „Das war wirklich eine tolle Aktion!“, „Was für ein Erlebnis!“

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